Arafura Aktie: Großartige Entwicklung!
Arafura Rare Earths steuert beim Nolans-Projekt im Northern Territory auf die finale Investitionsentscheidung (FID) zu. Der jüngste Quartalsbericht zeigt vor allem zwei Dinge: deutlich mehr Liquidität und Fortschritte bei der Finanzierung. Gleichzeitig verschiebt sich der Zeitplan – weil die letzten Bausteine bei den Ankerinvestoren noch fehlen.
Wichtige Punkte im Überblick:
- Kassenbestand zum Jahresende: 571 Mio. AUD (zuvor 90 Mio. AUD)
- Kapitalaufnahme über Platzierung: 475 Mio. AUD (vor Kosten) plus 6,4 Mio. AUD via Share Purchase Plan
- Bedingte Fremdfinanzierungszusagen: 775 Mio. USD
- US-EXIM: unverbindliches Interessensschreiben über bis zu 300 Mio. USD
Viel frisches Kapital – und wie es zustande kam
Zum 31. Dezember lag der Cash-Bestand bei 571 Mio. AUD. Der Sprung gegenüber dem Vorquartal (90 Mio. AUD) geht laut Bericht vor allem auf eine zweiteilige Platzierung aus dem Jahr 2025 zurück. Insgesamt flossen dabei 475 Mio. AUD (vor Kosten).
Die erste Tranche wurde am 3. November abgewickelt und brachte rund 123,4 Mio. AUD. Die zweite Tranche folgte am 11. Dezember mit rund 351,6 Mio. AUD, nachdem Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 5. Dezember zugestimmt hatten. Zusätzlich kamen 6,4 Mio. AUD über einen Share Purchase Plan hinzu.
Zeitplan nach hinten – Fokus auf Ankerinvestoren
Das Management peilt an, die Vereinbarungen mit sogenannten Cornerstone-Investoren bis Ende Q2 2026 abzuschließen. Die Zustimmung der Aktionäre soll dann im darauffolgenden Quartal eingeholt werden. Damit liegt der FID-Fahrplan später als frühere Erwartungen, die die Entscheidung bereits Anfang 2025 verortet hatten.
Als ein Grund für die Verzögerung wird in der Berichterstattung ein ausstehender Bestätigungsprozess für ein deutsches Regierungsinvestment genannt. Arafura betont dabei, bei dem kapitalintensiven Vorhaben Sicherheit vor Tempo zu priorisieren. Was heißt das konkret? Ohne belastbare Zusagen der großen Ankerinvestoren zieht sich der letzte Schritt zur FID länger, auch wenn die Finanzierung insgesamt vorankommt.
Schuldenpaket und EPCM-Wechsel – plus Rückenwind bei NdPr
Auf der Fremdkapitalseite hat Arafura bedingte Finanzierungszusagen über insgesamt 775 Mio. USD von einem Konsortium aus Geschäftsbanken und Exportkreditagenturen eingesammelt. Zusätzlich meldet das Unternehmen ein unverbindliches Interessensschreiben der US Export-Import Bank über Unterstützung von bis zu 300 Mio. USD.
Operativ setzte Arafura zudem einen wichtigen Haken: Hatch wurde als bevorzugter Anbieter für Engineering, Procurement and Construction Management (EPCM) benannt. Der Wechsel vom bisherigen Modell soll laut Bericht „einen einzigen Verantwortungsanker“ schaffen und etablierte Projektprozesse nutzen. Projektchef Tommie van der Walt verwies darauf, dass Hatch durch die frühe Einbindung in Engineering und Design einen schnelleren Übergang in die Ausführungsplanung ermögliche.
Beim Marktumfeld hob Managing Director Darryl Cuzzubbo in der Telefonkonferenz eine stärkere Preisdynamik hervor. Demnach überschritt NdPr im Asian Metal Index die Marke von 100 USD je Kilogramm – ein Plus von mehr als 80% binnen zwölf Monaten. Gleichzeitig verwies er auf Chinas dominierende Rolle mit nahezu 90% der globalen Versorgung und nannte Erwartungen unabhängiger Prognostiker für einen funktionierenden Marktindex im Bereich von 140–160 USD je Kilogramm.
Auf politischer Ebene bleibt das Projekt laut Bericht als Priorität im US-Australia Critical Minerals Framework verankert. Zudem treibt Australien eine Critical Minerals Strategic Reserve voran; in der Telefonkonferenz wurde dabei ein mögliches Preisuntergrenzen-Konzept erwähnt, angelehnt an das US-Mountain-Pass-Modell.
Unterm Strich: Arafura geht mit deutlich gestärkter Kasse und mehreren Finanzierungsbausteinen in das erste Halbjahr – entscheidend wird, ob die Cornerstone-Vereinbarungen wie geplant bis Ende Q2 2026 finalisiert werden und die Aktionärsabstimmung anschließend den nächsten formalen Schritt Richtung FID ermöglicht.
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