Am kommenden Dienstag, den 10. Februar, legt BP seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Für Anleger ist dieser Termin der erste Lackmustest des neuen Jahres – und die Gelegenheit, einen Blick auf die Geschäftsentwicklung in den Schlussmonaten 2025 sowie auf die strategische Ausrichtung für 2026 zu werfen.

Die entscheidenden Kennzahlen

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen die operativen und finanziellen Kerngrößen des britischen Energiekonzerns. Investoren werden vor allem auf Fördermengen, Raffineriemargen und den freien Cashflow achten. Diese Daten geben Aufschluss darüber, wie gut BP mit den aktuellen Marktbedingungen zurechtkommt – und ob das Unternehmen seine Kapitalallokation im Griff hat.

Besonders interessant dürfte die Frage sein, wie konsequent das Management seine Upstream-Investitionen steuert. Anleger erwarten Klarheit darüber, dass die Mittel gezielt eingesetzt werden, um nachhaltige Renditen zu erzielen. Jede Aussage zur Kapitalstrategie wird entsprechend genau analysiert.

Schwieriges Umfeld für Energiekonzerne

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Der Sektor bewegt sich derzeit in einem Spannungsfeld: Einerseits wird für 2026 mit steigender Ölnachfrage gerechnet, getrieben von Transport und Petrochemie vor allem außerhalb der OECD-Länder. Andererseits könnte das globale Angebot die Nachfrage übersteigen – mit möglichen Folgen für die Lagerbestände und Rohölpreise.

Für integrierte Konzerne wie BP bedeutet das: Niedrigere Rohölpreise belasten das Upstream-Geschäft, können aber die Raffineriesparte entlasten. Hinzu kommt die Diskussion um eine mögliche Produktionspause der OPEC+ im ersten Halbjahr 2026, was zusätzliche Unsicherheit in die globale Angebotslage bringt.

Die BP-Aktie notiert aktuell bei 5,38 Euro und liegt damit rund 37 Prozent über dem 52-Wochen-Tief vom April 2025. Am 28. April folgen dann die Zahlen für das erste Quartal 2026 – der nächste wichtige Termin im Kalender.

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