Der iPhone-Konzern baut sein margenstarkes Dienstleistungsgeschäft konsequent weiter aus. Mit der stillschweigenden Übernahme des polnischen Softwareentwicklers MotionVFX sichert sich das Unternehmen wichtiges Know-how für die professionelle Videobearbeitung. Gleichzeitig hält ein unauffälliges Hardware-Update die Produktpipeline frisch.

Software-Ausbau im Hintergrund

Die Integration der 70 MotionVFX-Mitarbeiter zielt direkt auf das im Januar eingeführte "Creator Studio" ab. Apple bündelt darin kreative Anwendungen wie Final Cut Pro in einem monatlichen Abonnement. Bisher bot das Warschauer Unternehmen seine Vorlagen, visuellen Effekte und 3D-Tools für Videoproduzenten eigenständig an. Nun dürfte diese Expertise direkt in Apples eigene Software fließen. Der Schritt reduziert die Abhängigkeit von Drittanbietern und positioniert das Paket als ernsthafte Konkurrenz zur etablierten Creative Cloud von Adobe.

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Solche Zukäufe passen exakt in die langfristige Finanzarchitektur. Das Dienstleistungssegment wächst rasant und liefert deutlich höhere Gewinnmargen als der reine Geräteverkauf. Im vergangenen Geschäftsjahr trug dieser Bereich bereits über 26 Prozent zum Gesamtumsatz bei – im Jahr 2015 waren es erst 8,5 Prozent.

Dienstleistungen als Wachstumstreiber

Parallel dazu pflegt Apple sein klassisches Geschäft. So präsentierte das Unternehmen am Montag ohne großes Aufsehen die zweite Generation der AirPods Max. Die Premium-Kopfhörer kommen ab dem 25. März mit neuem H2-Chip und verbesserter Geräuschunterdrückung in den Handel.

An der Börse wird die strategische Ausrichtung derzeit unaufgeregt bewertet. Die Aktie notiert aktuell bei 220,65 Euro und verzeichnet damit seit Jahresbeginn ein leichtes Minus von rund 4,5 Prozent.

Mit der Kombination aus aktualisierter Hardware und einem gestärkten Software-Abonnement baut Apple seine Einnahmequellen abseits des iPhones methodisch aus. Offen bleibt nach der Übernahme lediglich die vertragliche Umsetzung für bestehende MotionVFX-Kunden und ob deren Plugins künftig weiterhin für Konkurrenzprodukte verfügbar bleiben.

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