Die Stimmung an der Wall Street hat sich heute merklich aufgehellt. Trotz eskalierender Spannungen im Nahen Osten und steigender Ölpreise legten die US-Leitindizes zu — Anleger nutzten die Kursschwäche der vergangenen Wochen offenbar als Einstiegsgelegenheit.

Der S&P 500 kletterte heute um rund 0,4 bis 0,6 Prozent auf etwa 6.728 bis 6.742 Punkte. Der Dow Jones verbuchte ähnliche Zuwächse, der Nasdaq 100 legte etwas stärker zu. Der Schwung flachte im Tagesverlauf allerdings spürbar ab — von den frühen Tageshochs war am Nachmittag nicht mehr viel übrig.

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Powell im Fokus

Das eigentliche Augenmerk richtet sich auf morgen. Die US-Notenbank Fed gibt ihren nächsten Zinsentscheid bekannt, und Anleger warten gespannt auf die Pressekonferenz von Notenbankchef Jerome Powell. Laut Einschätzungen aus dem Markt werden Zentralbanken weltweit restriktiver agieren, als sich Investoren das erhofft hätten — ein Umfeld, das Schwankungen begünstigt.

Zusätzliche Aufmerksamkeit zieht der bevorstehende Führungswechsel an der Fed-Spitze auf sich. Im Mai übergibt Powell sein Amt an Kevin Warsh, den Nominierten von Präsident Donald Trump. Was das für den geldpolitischen Kurs bedeutet, dürfte die Märkte noch eine Weile beschäftigen.

Gewinner und Verlierer des Tages

Banktitel gehörten zu den auffälligsten Gewinnern. Goldman Sachs und Morgan Stanley legten jeweils rund zwei Prozent zu — der Sektor profitiert von der Erwartung, dass ein anhaltend hohes Zinsniveau das Kreditgeschäft stützen könnte.

Beim Reise- und Mobilitätssegment sorgte Delta Air Lines für Aufsehen. Die Fluggesellschaft hob ihren Umsatzausblick für das laufende Quartal an und schoss daraufhin um rund sieben Prozent nach oben. Mitgezogen wurden Buchungsplattformen wie Expedia und Booking, aber auch Uber — der Fahrdienstvermittler profitierte zusätzlich von einer angekündigten Kooperation mit Nvidia im Bereich autonomer Fahrzeuge.

Auf der Verliererseite stand Eli Lilly. Eine Abstufung durch die HSBC, verbunden mit pessimistischeren Aussichten für den Markt mit Abnehmmitteln, drückte die Aktie um rund 5,5 Prozent ins Minus.

Nvidia selbst blieb trotz positiver Schlagzeilen von der eigenen Entwicklerkonferenz GTC nahezu unverändert. Das Muster ist vertraut: Nach dem beeindruckenden Kursanstieg der vergangenen Jahre reichen selbst ermutigende Aussagen kaum noch aus, um frisches Kaufinteresse zu wecken.

Der morgige Fed-Entscheid wird zeigen, ob die aktuelle Erholung Substanz hat — oder ob die Bären schon auf ihre nächste Gelegenheit warten.

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