Apple hat am Montag überraschend die AirPods Max 2 vorgestellt — die erste echte Hardware-Überarbeitung der Premium-Kopfhörer seit 2020. Doch während das Unternehmen sein Zubehörportfolio aufwertet, trüben Lieferkettenprobleme und regulatorischer Gegenwind das Gesamtbild.

Was die neuen AirPods Max 2 bieten

Die neuen Over-Ear-Kopfhörer werden für 549 Dollar angeboten und erhalten erstmals Apples H2-Chip — bislang nur in den AirPods Pro und AirPods 4 verbaut. Das bringt konkrete Verbesserungen: Die aktive Geräuschunterdrückung soll laut Apple 1,5-mal effektiver sein als beim Vorgänger. Hinzu kommen softwarebasierte Funktionen wie Live-Übersetzung, Adaptive Audio und Spracherkennung im Gespräch. Vorbestellungen starten am 25. März, erste Auslieferungen sind für Anfang April geplant.

Parallel dazu kursieren Berichte über ein faltbares iPhone — intern als „iPhone Fold" oder „iPhone Ultra" bezeichnet. Das Gerät soll ein buchartiges Design mit einem 7,8-Zoll-Innendisplay und einem 5,5-Zoll-Außenbildschirm erhalten, angetrieben von einem A20-Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren von TSMC. Einstiegspreise von rund 1.999 Dollar werden gehandelt.

Foxconn verfehlt Erwartungen deutlich

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Apple?

Weniger erfreulich sind die jüngsten Zahlen von Foxconn. Der wichtigste Auftragsfertiger Apples meldete für das vierte Quartal einen Nettogewinn von 45,21 Milliarden Taiwanesischen Dollar — deutlich unter dem Analystenkonsens von 63,86 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Rückgang von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr und signalisiert anhaltenden Druck in der globalen Fertigungskette.

Gleichzeitig passte Apple seine App-Store-Provisionen in China an: Seit dem 15. März gilt dort ein reduzierter Satz von 25 Prozent statt bisher 30 Prozent. Die Änderung folgt auf Gespräche mit chinesischen Regulierungsbehörden und reiht sich in eine globale Entwicklung ein — die EU hatte bereits 2024 Provisionsobergrenzen zwischen 10 und 17 Prozent durchgesetzt, US-Gerichte zwangen Apple zudem, Verlinkungen auf externe Zahlungsseiten zuzulassen.

Die Kombination aus einem starken Zubehörgeschäft und wachsendem Druck auf Margen und Lieferketten prägt das fundamentale Bild für das laufende Quartal.

Apple-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Apple-Analyse vom 16. März liefert die Antwort:

Die neusten Apple-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Apple-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Apple: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...