Apple hat gestern das iPhone 17e vorgestellt – den Auftakt zu einer dreitägigen Produktwoche, die bis Mittwoch läuft. Während der Konzern mit Rekordquartalszahlen im Rücken neue Geräte präsentiert, belastet die geopolitische Lage den Aktienkurs. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Berkshire Hathaway unter Warren Buffett seine Apple-Beteiligung um 75 Prozent reduziert hat.

iPhone 17e: Mehr Leistung zum gleichen Preis

Das neue iPhone 17e bleibt beim Einstiegspreis von 599 Dollar, verdoppelt aber den Basisspeicher von 128 auf 256 Gigabyte. Apple verbaut den aktuellen A19-Chip sowie das neue C1X-Mobilfunkmodem, das doppelt so schnell arbeiten soll wie der Vorgänger im iPhone 16e. Die 48-Megapixel-Kamera nimmt 4K-Videos in Dolby Vision auf. Zudem unterstützt das Gerät jetzt MagSafe und Qi2 für schnelleres kabelloses Laden mit bis zu 15 Watt – zuvor waren es 7,5 Watt.

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Das iPhone 17e ist nur der Anfang: Bis Mittwoch will Apple mindestens fünf neue Produkte vorstellen, darunter ein günstigeres MacBook, möglicherweise ein iPad Air mit M4-Chip und MacBook-Modelle mit M5-Prozessoren. Ausgewählte Journalisten und Creator wurden zu einer „Apple Experience" nach New York, London und Shanghai eingeladen.

Rekordquartal trifft auf Marktturbulenzen

Die Produktwelle folgt auf das stärkste Quartal der Unternehmensgeschichte. Apple meldete für das erste Geschäftsquartal 2026 einen Umsatz von 143,8 Milliarden Dollar – ein Plus von 16 Prozent im Jahresvergleich. Der Gewinn je Aktie stieg um 19 Prozent auf 2,84 Dollar. Das iPhone allein erlöste 85,3 Milliarden Dollar, 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch das Servicegeschäft erreichte mit 30 Milliarden Dollar einen neuen Höchststand.

Dennoch steht die Aktie unter Druck. Am Freitag, den 27. Februar, fiel der Kurs um 3,2 Prozent auf 264,18 Dollar, belastet durch geopolitische Spannungen und steigende Ölpreise. Im vorbörslichen Handel gestern gab die Aktie nochmals 1,3 Prozent nach.

Buffetts Ausstieg – und die langfristige Perspektive

Berkshire Hathaway hat seine Apple-Beteiligung massiv verkleinert. Ende September 2023 hielt die Investmentgesellschaft noch 915,5 Millionen Apple-Aktien. In den folgenden neun Quartalen wurden 687,6 Millionen Aktien verkauft – eine Reduktion um 75 Prozent. Allein in Buffetts letztem Quartal als CEO gingen weitere 10,3 Millionen Aktien über den Tisch.

Berkshires neuer Chef Greg Abel äußerte sich dennoch optimistisch: Er erwartet, dass Apple „über Jahrzehnte hinweg wachsen wird". Apple selbst hat seit 2013 über 841 Milliarden Dollar in Aktienrückkäufe investiert und dabei mehr als 44 Prozent der ausstehenden Aktien zurückgekauft.

Smartphone-Markt schrumpft – Apple gewinnt Anteile

Der globale Smartphone-Markt steht vor erheblichen Problemen. Die International Data Corporation (IDC) rechnet 2026 mit einem Rückgang der weltweiten Auslieferungen um 12,9 Prozent auf 1,12 Milliarden Geräte – dem größten Einbruch der Branchengeschichte. Verantwortlich sind vor allem steigende Speicherchip-Preise.

Apple dürfte dennoch Marktanteile gewinnen. Die IDC sieht den Konzern dank starker Bilanz und Premium-Positionierung besser aufgestellt als kleinere Android-Hersteller. Seit der Vorstellung des iPhone 17 am 9. September 2025 hat die Apple-Aktie rund 13 Prozent zugelegt – deutlich mehr als der Nasdaq-100 mit plus 4,9 Prozent im selben Zeitraum.

Am Mittwoch steht das finale Produktevent an. Ob die aktuelle Innovationswelle die Outperformance fortsetzen kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

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