Die Apple-Aktie startete schwach in das Jahr 2026, doch hinter den Kulissen baut der Tech-Gigant sein Geschäftsmodell konsequent um. Mit einem neuen Software-Abo und einer bestätigten Partnerschaft mit Google soll die Abhängigkeit vom reinen Hardware-Verkauf weiter sinken. Während der Kurs konsolidiert, richten Analysten den Blick auf das Potenzial der riesigen Nutzerbasis für zukünftige KI-Einnahmen.

Angriff auf Service-Umsätze

Der Konzern zielt verstärkt auf professionelle Kreative ab, um seine Margen zu stärken. Am Dienstag kündigte Apple das "Creator Studio" an, ein umfassendes Software-Abo für 129 US-Dollar pro Jahr. Das Paket bündelt Profi-Anwendungen wie Final Cut Pro und Logic Pro mit neuen KI-Funktionen für die iWork-Suite.

Dieser strategische Schritt dient dazu, die Service-Sparte, die bereits rund 28 Prozent zum Gesamtumsatz beisteuert, weiter auszubauen. Durch die Bündelung im Abo-Modell sollen Nutzer stärker an das Ökosystem gebunden und wiederkehrende Einnahmen generiert werden.

Der Milliarden-Deal mit Google

Parallel dazu konkretisiert sich die KI-Strategie durch die Integration von Googles Gemini-Modellen in die nächste Generation von Siri, die mit dem Update auf iOS 26.4 im Frühjahr 2026 erwartet wird. Berichten zufolge zahlt Apple dafür jährlich rund eine Milliarde US-Dollar an den Suchmaschinenriesen.

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Diese Maßnahme erlaubt es dem iPhone-Hersteller, sofort auf ein markterprobtes Sprachmodell zuzugreifen, anstatt ausschließlich auf eigene Entwicklungen zu setzen. Dan Ives von Wedbush bewertet die Situation optimistisch: Er sieht in der riesigen Basis von 2,4 Milliarden aktiven iOS-Geräten ein "goldenes Tor" für die Monetarisierung dieser neuen KI-Funktionen.

Institutionelle Anleger nutzen Rücksetzer

Trotz der langfristigen Wachstumsperspektive steht der Titel kurzfristig unter Druck. Seit Jahresanfang verlor das Papier 5,71 Prozent an Wert und schloss am Freitag bei 255,53 US-Dollar. Damit hinkt Apple derzeit der Konkurrenz hinterher: Während Nvidia und Alphabet mittlerweile Bewertungen von über 4 Billionen US-Dollar erreicht haben, liegt Apples Marktkapitalisierung bei 3,78 Billionen US-Dollar.

Das "Smart Money" scheint die aktuelle Schwäche jedoch als Chance zu begreifen. Daten vom Wochenende zeigen, dass mehrere Vermögensverwalter ihre Positionen im dritten Quartal ausgebaut haben. So erhöhten unter anderem Strait & Sound Wealth Management und Salomon & Ludwin ihre Anteile deutlich, was auf Vertrauen in die langfristige Strategie hindeutet.

Zahlenvorlage Ende Januar entscheidend

Für Anleger wird nun der kommende Donnerstag, der 29. Januar 2026, zum entscheidenden Termin. Dann öffnet Apple die Bücher für das erste Geschäftsquartal. Marktbeobachter erwarten nicht nur eine Bestätigung, dass die iPhone-Verkäufe stabil bleiben, sondern vor allem Hinweise darauf, wie schnell die neuen Software- und KI-Initiativen einen messbaren Beitrag zum Gewinn leisten können.

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