Apple holt zum nächsten großen Schlag aus. Nach einem volatilen Jahr verspricht CEO Tim Cook nun nichts Geringeres als ein „Monster-Quartal“ und untermauert dies mit überraschend starken Verkaufszahlen für das iPhone 17. Während an der Börse zudem Gerüchte über eine spektakuläre Intel-Partnerschaft die Runde machen, stellt sich für Anleger die entscheidende Frage: Ist der Weg frei für neue Allzeithochs oder bremsen juristische Risiken die Rallye aus?

iPhone 17 zündet den Turbo

Der wichtigste Treibstoff für die aktuelle Zuversicht ist die aggressive Prognose des Managements. Ein Umsatzwachstum von 10 bis 12 Prozent für das laufende Weihnachtsquartal steht im Raum – ein gewaltiger Sprung im Vergleich zum mageren Wachstum von rund zwei Prozent im Geschäftsjahr 2024. Der Katalysator für diesen Optimismus sind harte Fakten: Das neue iPhone 17 verkauft sich laut Marktforschern in den ersten zehn Tagen nach Verkaufsstart deutlich besser als sein Vorgänger.

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Besonders entscheidend ist dabei der Blick nach Asien. Das iPhone 17 verzeichnet sowohl in den USA als auch im kritischen chinesischen Markt ein Absatzplus von 14 Prozent gegenüber dem iPhone 16. Damit scheint dem Konzern die langersehnte Trendwende in China gelungen zu sein, wo die Umsätze zuvor unter Druck geraten waren. Der von Analysten erhoffte „Superzyklus“, getrieben durch neue KI-Funktionen, scheint tatsächlich Realität zu werden.

Spektakuläre Wende mit Intel?

Neben den Verkaufszahlen sorgt ein strategisches Gerücht für Furore. Berichte deuten darauf hin, dass Intel ab 2027 in die Fertigung von Apple-Prozessoren einsteigen könnte. Dies wäre eine historische Anpassung der „Silicon-Strategie“ und würde Apples Bestreben untermauern, die Produktion stärker zu diversifizieren und potenziell mehr „Made in USA“-Komponenten zu verbauen. An der Börse wird dieser mögliche Schulterschluss als klares Signal für langfristige Stabilität in der Lieferkette gewertet.

Milliarden-Risiko durch Regulierer

Doch die Erfolgsstory ist nicht frei von Störfeuern. In Indien liefert sich Apple einen erbitterten juristischen Streit um neue Kartellvorschriften. Das Problem: Die dortigen Behörden könnten Strafen künftig auf Basis des weltweiten Umsatzes statt nur der lokalen Erlöse berechnen. Im schlimmsten Fall steht ein theoretisches Risiko von bis zu 38 Milliarden Dollar im Raum – eine Summe, gegen die sich der Konzern massiv zur Wehr setzt. Parallel dazu wächst auch in der EU der Druck durch den Digital Markets Act, der weitere Dienste des Unternehmens ins Visier nimmt.

Fazit: Die Bullen bleiben am Drücker

Trotz der juristischen Gewitterwolken dominiert der Optimismus. Mit einem Kurs von 239,45 Euro notiert die Aktie in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch und bestätigt den robusten Aufwärtstrend. Wenn Apple das Momentum des iPhone 17 durch das Weihnachtsgeschäft tragen kann, dürfte der Angriff auf neue Rekordmarken nur eine Frage der Zeit sein. Anleger sollten in der kommenden Woche jedoch genau hinhören, ob sich die Intel-Gerüchte verfestigen.

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