Tim Cook ist diese Woche persönlich in China unterwegs — und bringt ein konkretes Zugeständnis mit: Apple senkt die App-Store-Gebühren für den chinesischen Markt, erstmals in diesem Ausmaß. Die Maßnahme folgt auf Gespräche mit chinesischen Regulierungsbehörden und markiert eine neue Qualität in Apples Umgang mit dem Markt.

Günstigere Konditionen für Entwickler

Ab März 2026 sinkt die Standard-Provision im chinesischen App Store von 30 auf 25 Prozent. Kleinere Entwickler zahlen künftig 12 statt 15 Prozent. Die Gebührensenkung ist regional begrenzt und stellt eine Ausnahme dar, die Apple bislang in keinem anderen Markt gewährt hat.

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Das Zugeständnis belastet potenziell die Service-Margen — trifft aber auf ein starkes operatives Fundament. In den ersten neun Wochen 2026 stiegen die iPhone-Verkäufe in China um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während der Gesamtmarkt um 4 Prozent schrumpfte. Im Quartal bis Dezember 2025 erzielte Apple in Greater China einen Umsatz von 25,5 Milliarden Dollar, ein Plus von 38 Prozent zum Vorjahr.

Lieferkette und Produktpipeline

Cook betonte auf dem China Development Forum in Peking die Bedeutung chinesischer Zulieferer: Mehr als 80 Prozent der 200 wichtigsten Apple-Lieferanten unterhalten Produktionsstätten im Land. Gleichzeitig baut Apple seine Fertigung in Indien aus — die Tata Group soll bei der Produktion der iPhone-17-Serie eine größere Rolle übernehmen.

Auf der Produktseite ist das Bild ebenfalls aktiv: Allein in diesem Monat hat Apple mehr als zehn Produkte und Zubehörteile veröffentlicht, darunter das iPhone 17e ab 599 Dollar und neue MacBook-Modelle mit M5-Chip. Für die erste Jahreshälfte 2026 wird zudem ein neues Einsteiger-iPad mit A18-Chip erwartet, das erstmals Apple-Intelligence-Funktionen in die Basis-Tablet-Linie bringt.

Ausblick

Die niedrigen Lagerbestände bei Apple TV 4K und HomePod deuten laut Marktbeobachtern auf bevorstehende Hardware-Updates hin — neue Versionen mit A17-Pro- und S9-Chips sollen demnach auf den offiziellen Start der Apple-Intelligence-Features warten. CEO Tim Cook hat Spekulationen über einen baldigen Rücktritt am 20. März ausdrücklich zurückgewiesen und seine Absicht bekräftigt, das Unternehmen weiterzuführen.

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