Mac-Rekord und China-Wachstum gleichzeitig — Apple liefert an zwei kritischen Stellen positive Signale. Das MacBook Neo zieht erstmals Käufer an, die noch nie ein Mac-Gerät besessen haben, während das iPhone in China gegen den Markttrend wächst. Beide Entwicklungen treffen auf ein Umfeld, das für viele Wettbewerber gerade deutlich schwieriger wird.

MacBook Neo: Neues Publikum für Apple

Tim Cook bezeichnete die Startwoche des MacBook Neo als die stärkste, die der Mac je bei Erstkäufern erlebt hat. Das Gerät richtet sich explizit an Einsteiger und Windows-Wechsler — mit einem Einstiegspreis von 599 US-Dollar für Endkunden und 499 Dollar für Studierende liegt es bei etwa der Hälfte des nächstgünstigeren Mac-Modells.

Technisch setzt das MacBook Neo auf den A18 Pro-Chip aus dem iPhone 16 Pro, inklusive 16-Kern-Neural-Engine für lokale Apple-Intelligence-Funktionen. Branchenberichten zufolge reagierten Windows-Hersteller überrascht auf das Preis-Leistungs-Verhältnis des Geräts.

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iPhone trotzt dem China-Abschwung

Noch deutlicher fällt das Bild in China aus. Während der chinesische Smartphone-Markt insgesamt schrumpft, legte Apple in den ersten neun Wochen des Jahres 2026 um 23 Prozent zu. Der Grund: Android-Hersteller wie OPPO und vivo erhöhen ihre Preise, weil steigende Speicherchip-Kosten die Margen belasten — selbst staatliche Subventionen konnten den Nachfragerückgang dort nicht auffangen.

Apple profitierte dagegen von E-Commerce-Rabatten und blieb mit dem iPhone 17 durch stabile Preisgestaltung weiterhin subventionsberechtigt. Laut Counterpoint Research ist Apple durch seine Kontrolle über die Lieferkette und langfristige Lieferantenverträge in der Lage, den Kostendruck bei Speicherchips intern zu absorbieren — und damit Marktanteile zu gewinnen, während Konkurrenten Kunden verlieren.

Das ist kein unbedeutender Markt: Greater China machte zuletzt knapp 18 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Steigende Absatzzahlen stärken zudem das Servicegeschäft über App Store und iCloud.

Gegenwind bleibt

Die Apple-Aktie notiert seit Jahresbeginn rund sieben Prozent im Minus und liegt damit unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 222 Euro. Offene Fragen rund um den Entwicklungsstand von Siri und die langfristigen Auswirkungen der Speicherchip-Kosten auf die Margen bleiben bestehen. Counterpoint erwartet zudem, dass der chinesische Markt bis Mai unter Druck bleibt — erst das Mitte-Jahr-Shopping-Festival „618" im Juni dürfte für spürbare Entlastung sorgen.

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