Apple erlebt an der Börse gerade historisch schlechte Tage. Seit über drei Jahrzehnten gab es keine vergleichbare Verlustserie mehr, was Anleger zunehmend nervös macht. Während der Markt an der KI-Strategie zweifelt, stellen sich Analysten nun demonstrativ gegen den Trend und sehen völlig andere Treiber für den Tech-Giganten.

Einbruch mit Seltenheitswert

Die Aktie schloss am vergangenen Freitag zum achten Mal in Folge im Minus – eine solche anhaltende Schwächephase gab es zuletzt im Jahr 1991. Im Zuge dieser Talfahrt schrumpfte die Marktkapitalisierung um mehr als 5 Prozent, was dazu führte, dass Alphabet kurzzeitig an Apple vorbeiziehen konnte.

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Verantwortlich für die schlechte Stimmung sind vor allem Zweifel, ob der Konzern im aktuellen KI-Wettlauf schnell genug vorankommt. Zusätzlich belasten Sorgen, dass steigende Preise für Speicherchips die Margen drücken könnten. Mit einem Schlusskurs von 259,37 US-Dollar am Freitag hat sich die Aktie nun gut 5 Prozent von ihrem 52-Wochen-Hoch entfernt.

Analysten geben Entwarnung

Doch mitten in diesen Abwärtstrend hinein veröffentlichte Evercore ISI am Freitag eine optimistische Analyse, die im klaren Widerspruch zur Marktstimmung steht. Die Experten bekräftigten ihr "Outperform"-Rating und hoben sogar ihre Umsatz- und Gewinnprognosen für das abgelaufene Quartal über den Marktkonsens an. Ihre Argumentation stützt sich auf folgende Punkte:

  • Robuste Nachfrage: Starke Verkäufe in Schlüsselmärkten wie Nordamerika, China und Indien.
  • Produkt-Mix: Kunden greifen vermehrt zu den teureren Pro-Modellen, was die Durchschnittspreise und Margen stützt.
  • Preisschutz: Apple sei durch langfristige Lieferverträge vorerst gegen die Inflation bei Speicherchips abgesichert.

Zahlen werden Klarheit schaffen

Diese Diskrepanz zwischen historisch schlechter Kursentwicklung und fundamentalem Analysten-Optimismus sorgt für eine spannende Ausgangslage. Ob die Sorgen des Marktes oder die Zuversicht von Evercore berechtigt sind, wird sich am Donnerstag, den 29. Januar 2026 zeigen. Dann legt Apple seine Zahlen für das erste Geschäftsquartal vor und liefert offizielle Daten zum wichtigen Weihnachtsgeschäft. Bis dahin müssen Anleger abwägen, ob sie der charttechnischen Schwäche oder der fundamentalen Analyse mehr Gewicht beimessen.

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