Ein historischer Wechsel an der Wall Street setzt die Apple-Aktie unter Druck. Erstmals seit 2019 ist der iPhone-Konzern in der Rangliste der wertvollsten US-Unternehmen auf den dritten Platz abgerutscht – überholt von der Google-Mutter Alphabet. Neben dieser symbolischen Niederlage belasten Analysten-Herabstufungen und Sorgen über steigende Bauteilkosten den Start in das Börsenjahr 2026.

Bewertungssorgen bremsen

Die Wachablösung erfolgte am Mittwoch, als Alphabets Marktkapitalisierung auf rund 3,888 Billionen US-Dollar stieg und damit Apples Bewertung von 3,861 Billionen US-Dollar knapp übertraf. Während Nvidia weiterhin unangefochten an der Spitze steht, verdeutlicht der Rückfall auf Platz drei die aktuelle Skepsis der Anleger gegenüber Apple.

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Verantwortlich für die gedrückte Stimmung ist unter anderem eine Herabstufung durch das Analysehaus Raymond James auf "Neutral". Die Analysten begründen diesen Schritt mit einer ausgereizten Bewertung. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von über 35 erscheint die Aktie im Verhältnis zum aktuellen Wachstumspfad vielen Marktteilnehmern als zu teuer. Der Kurs gab zuletzt nach und schloss am Mittwoch bei 260,33 US-Dollar.

Bullen setzen auf iPhone und KI

Trotz der kritischen Stimmen gibt es auch Fürsprecher. Die Investmentbank Evercore ISI bekräftigte ihre Einstufung von Apple als "Top Pick" im Bereich Technologie-Hardware. Die Experten sehen in der aktuellen iPhone-Nachfrage und den potenziellen KI-Upgrades für Siri starke Katalysatoren, die eine überdurchschnittliche Kursentwicklung treiben könnten. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei rund 290 US-Dollar, was ein gewisses Aufwärtspotenzial impliziert.

Ein neuer Belastungsfaktor könnte jedoch von der Kostenseite kommen. Branchenberichte weisen auf steigende Preise für Speicherchips (DRAM und NAND) hin. Sollte sich dieser Trend verfestigen, könnten die Hardware-Margen unter Druck geraten, falls Apple die Mehrkosten nicht vollständig an die Kunden weitergeben kann.

Quartalszahlen geben die Richtung vor

Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich nun auf den 29. Januar 2026. An diesem Tag wird Apple die Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal präsentieren. Analysten erwarten einen Umsatz von rund 137 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn je Aktie von 2,66 US-Dollar. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung werden dabei nicht nur die reinen Zahlen sein, sondern vor allem der Ausblick auf die iPhone-Nachfrage und Fortschritte bei der KI-Integration.

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