Apple Aktie: EU-Entlastung
Apple bekommt in Europa etwas Luft: Die EU-Kommission stuft weder Apple Maps noch Apple Ads als „Gatekeeper“ im Sinne des Digital Markets Act ein. Das ist mehr als nur ein juristisches Detail, denn damit drohen diesen Sparten vorerst keine besonders strengen Auflagen. Doch wie viel bringt diese regulatorische Klarheit dem Konzern kurzfristig wirklich?
Brüssel zieht die Linie beim DMA
Die EU-Kommission teilte heute mit, dass Apple Maps und Apple Ads die Schwellenwerte für die härteste Regulierungsstufe nicht erfüllen. Der Digital Markets Act zielt auf besonders große „Kernplattformdienste“ ab – als Richtwert nennt die EU dabei mehr als 45 Millionen monatlich aktive Nutzer in der EU. Laut Untersuchung erreichen weder der Kartendienst noch das Werbegeschäft aktuell diese Größenordnung in Europa.
Für Apple ist das eine spürbare Erleichterung. Denn ohne „Gatekeeper“-Einstufung entfallen für diese Dienste die besonders weitreichenden Pflichten, etwa bei Interoperabilität sowie Datenfreigaben, die bei designierten Gatekeeper-Services greifen würden. Das Unternehmen begrüßte die Entscheidung in einer Stellungnahme kurz nach der Veröffentlichung.
Warum die Aktie trotzdem nicht einfach durchzieht
Trotz des positiven Signals aus Brüssel zeigte sich der Kurs am Donnerstag eher verhalten. Auf Wochensicht liegt die Aktie zwar 7,05% im Plus, doch der Tech-Sektor insgesamt steht unter Druck. Auslöser sind Ankündigungen von Alphabet (Google), die höheren Investitionsausgaben (Capex) sorgen am Markt für Nervosität – weil Anleger steigende Kosten und damit Gegenwind für Margen in der Branche fürchten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Apple?
Gleichzeitig bleibt der fundamentale Rückenwind bei Apple intakt: Der jüngste Quartalsbericht lieferte laut Bericht Rekordumsatz von rund 144 Mrd. US-Dollar und ein Plus von 16% zum Vorjahr. Diese Zahlen hatten die Aktie zuletzt angeschoben.
Wichtige Punkte aus der Gemengelage:
- EU-Kommission: Maps und Ads vorerst kein DMA-„Gatekeeper“
- Tech-Stimmung: Belastet durch Sorgen um steigende Investitionskosten bei US-Tech
- Operativ: Rekordquartal und zweistelliges Wachstum laut jüngstem Report
Analysten heben Kursziele – und der Kalender wird eng
Nach den Zahlen Ende Januar haben mehrere große Häuser ihre Erwartungen nach oben geschraubt:
- Morgan Stanley: Kursziel 315 US-Dollar
- JPMorgan: Kursziel 325 US-Dollar
- Evercore ISI: Kursziel 330 US-Dollar
Operativ rücken nun weniger Gerichts- und mehr Kapitalmarkt-Themen in den Vordergrund. Konkret stehen bereits die nächsten Fixpunkte fest: Die Quartalsdividende von 0,26 US-Dollar je Aktie soll am 12. Februar ausgezahlt werden. Außerdem folgt am 24. Februar die Hauptversammlung, bei der Anleger Hinweise zur Roadmap für 2026 erwarten. Parallel dazu schaut der Markt auf die KI-Positionierung: Im Raum steht, dass Apple über Partnerschaften arbeiten will – inklusive einer geplanten Integration von Googles Gemini zur Aufwertung von Siri.
Apple-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Apple-Analyse vom 5. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Apple-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Apple-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Apple: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








