Der Anlagenbauer Andritz bemühte sich nach der Zahlenvorlage schwer darum, Optimismus zu versprühen. CEO Joachim Schönbeck sprach gegenüber der Nachrichtenagentur APA davon, dass die Talsohle durchschritten sei. Für die Zukunft sei man gut aufgestellt. Zukäufe in den USA könnten Effekte durch Zölle künftig abfedern und beim Euro rechnet das Unternehmen nicht mit weiteren Aufwertungen.

Solche haben die letzte Bilanz noch kräftig belastet. Allein aufgrund von Währungseffekten verzeichnete Andritz eine Belastung in Höhe von 222 Millionen Euro. Genau das wird auch als ein wesentlicher Faktor für einen um fünf Prozent auf 7,9 Milliarden Euro gesunkenen Umsatz angesehen. Beim Gewinn verzeichnete Andritz ebenfalls Rückgänge, welche sich auf knapp acht Prozent beliefen und das Ergebnis auf 457,1 Millionen Euro drückten.

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Andritz spart bei Metals

Keine Verbesserung kann Andritz derzeit bei der angeschlagenen Tochter Metals versprechen. Das Unternehmen geht nicht davon aus, dass der Markt wieder das Niveau aus früheren Jahren erreichen wird. Daher sind auch bereits weitere Restrukturierungen in Vorbereitung. Gleichwohl betont das Unternehmen, dass die Sparte trotz Sparmaßnahmen ihre operative Marge bereits zum fünften Mal in Folge steigern konnte.

Andritz erkennt also auch hier Schritte in die richtige Richtung und blickt letztlich positiv auf das laufende Jahr. Das wirkt an den Märkten aber leider nicht ansteckend. Dort zeigen die Anleger sich enttäusch ob der Rückgänge bei Umsatz und Gewinn und auch eine auf 2,70 Euro je Aktie gestiegene Dividende vermag die Anteilseigner nicht zu trösten. Der Aktienkurs gab heute Morgen um 5,2 Prozent bis auf 67,30 Euro zum Handel am Mittag nach.

Auf Worte müssen Taten folgen

So Andritz seinen Weg wie versprochen weitergehen kann, müssen die heutigen Verluste noch kein Beinbruch sein. Zumindest die Grundlage für die Rückkehr in den Wachstumskanal scheint vorhanden zu sein. Kann der österreichische Konzern in Zukunft belegen, diesen Weg konsequent weiterzuverfolgen, so stünde einer Fortsetzung des im Februar unterbrochenen Aufwärtstrends wohl nichts im Wege. Für den Moment bleibt aber noch das eine oder andere Fragezeichen im Raum.

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