ams-Osram-Aktie: Bieterkampf im Gange?
ams-Osram arbeitet derzeit daran, die erdrückende Schuldenlast endlich wieder etwas zu senken. Schon beinahe als fix galt ein Verkauf von Teilen des profitablen Medizin- und Industriegeschäfts an Infineon. 550 Millionen Euro an Einnahmen erwartete man sich laut Medienberichten durch diese Transaktion. Allerdings scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen zu sein und es kündigt sich ein weiterer Bieter an.
Eine Gruppe aus sechs österreichischen Unternehmern ließ gegenüber "trend" wissen, für die fraglichen Unternehmensteile bieten zu wollen. Zusätzlich zu jeweils 150 Millionen Euro Eigenkapital der einzelnen Unternehmer soll auch Blackrock als Finanzpartner an Bord sein. Zusammen mit EU-Förderungen könne ein Gesamtpaket im Wert von 1,5 Milliarden Euro geschnürt werden. Wer genau hinter dem Vorhaben steckt, das soll momentan noch nicht verraten werden.
Rettung für Österreich?
Gegenüber der Presse ließ man allerdings verlauten, bereits zwei nicht namentlich genannte Minister von dem Vorhaben überzeugt zu haben. Denn es geht nicht zuletzt darum, Arbeitsplätze in Österreich zu sichern. Sollte Infineon den Zuschlag erhalten, so wäre das zumindest mit der Angst um Verlagerungen verbunden. Die neuen Bieter vermuten sogar, dass der Produktionsstandort in Graz als Ganzes in Gefahr sein könnte.
Die Börse reagierte bisher noch nicht weiter auf das Ganze. Aufgrund fehlender Informationen lässt sich noch nicht einschätzen, wie ernst der Vorstoß gemeint sein mag. Doch sollte das Gebot sich auf diese Weise erhöhen, wäre es für ams-Osram nicht die schlechteste Nachricht. Es könnte dabei helfen, die Schulden noch schneller als gedacht abzubauen und vielleicht auch wieder mehr Raum für Investitionen öffnen.
Es geht voran
Grundsätzlich begrüßen die Aktionäre, dass ams-Osram sich seines Schuldenproblems annimmt und dabei auch erste Fortschritte machen kann. Die Aktie ging bereits im Dezember in eine zarte Aufwärtsbewegung über, welche den Kurs bis auf 8,80 Euro zu Handelsschluss am Freitag führte. Damit kann das 52-Wochen-Tief bei 5,40 Euro bequem auf Abstand gehalten werden.
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