Während der Biotech-Sektor mit schwankenden Marktbedingungen kämpft, setzen große Vermögensverwalter verstärkt auf Amgen. Namhafte Fonds haben ihre Positionen im ersten Quartal 2026 deutlich ausgebaut. Hinter diesem Engagement steckt kalkuliertes Vertrauen in die langfristige Kapitalstrategie und die Produktpipeline des US-Konzerns.

Die jüngsten Meldungen zeigen eine klare Tendenz: Großinvestoren sichern sich größere Anteile. So steigerte der Capital Group Growth Fund of America seine Beteiligung um 85 %, während auch der OneAscent Large Cap Core ETF seine Position im März um mehr als 15 % ausbaute. Insgesamt befinden sich mittlerweile rund 76,5 % der Anteile in den Händen institutioneller Anleger.

Dividendenkontinuität als Anker

Ein wesentlicher Treiber für das Interesse der Profis ist die verlässliche Ausschüttungspolitik. Amgen hat eine Quartalsdividende von 2,52 USD deklariert. Damit erhöht das Unternehmen seine Dividende das 14. Jahr in Folge. Die aktuelle Rendite liegt bei etwa 2,9 %. Aktionäre, die am 15. Mai im Register stehen, erhalten die Zahlung am 5. Juni 2026.

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Diese Stabilität wird durch operative Erfolge untermauert. Im vierten Quartal 2025 übertraf Amgen mit einem Gewinn pro Aktie von 5,29 USD die Markterwartungen von 4,76 USD deutlich. Auch der Umsatz lag mit 9,87 Milliarden USD über den Prognosen der Analysten.

Pipeline und Ausblick

Neben den Finanzkennzahlen blicken Investoren vor allem auf die Forschungserfolge. Besonders die Fortschritte in der Onkologie mit IMDELLTRA sowie der Hoffnungsträger MariTide im Bereich der Adipositas-Therapie gelten als künftige Werttreiber. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet das Management mit einem Gewinn pro Aktie zwischen 21,60 USD und 23,00 USD.

Trotz der Zuflüsse notiert die Aktie mit 302,85 Euro derzeit rund 8 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch von knapp 330 Euro. Mit einem RSI von 30,1 nähert sich der Titel technisch gesehen einer überverkauften Zone, was das Timing der institutionellen Zukäufe erklären könnte.

Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt derzeit bei 354,60 USD. Während der Konsens vorerst auf „Halten“ lautet, verdeutlichen die Kapitalzuflüsse, dass Großanleger die Kombination aus Cashflow-Stärke und Wachstumschancen in neuen Therapiegebieten priorisieren.

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