AMD Aktie: Rekord-Kollaps!
Der Chipriese AMD steckt in einem Paradoxon: Während das Unternehmen Rekordquartal um Rekordquartal ausliefert, crasht die Aktie im November 2025 um satte 17 Prozent – das schwächste Monat seit Ende 2022. Was ist da los? Wie kann eine Firma mit boomenden KI-Geschäft und Milliarden-Deals gleichzeitig an der Börse derart abgestraft werden? Die Antwort liegt in einem Gespräch zwischen zwei Tech-Giganten – und der Angst, dass AMD am Ende leer ausgeht.
Meta-Google Deal entfacht Verkaufswelle
Der Auslöser für den Absturz: Berichte, wonach Meta Platforms erwägt, Googles eigene TPU-Prozessoren für seine Rechenzentren zu kaufen. Diese Nachricht traf AMD wie ein Schlag ins Kontor. Denn Anleger hatten fest damit gekalkuliert, dass AMD als Haupt-Alternative zu Nvidia zahlreiche Großaufträge von den Hyperscalern einsammeln würde. Wenn Meta nun zu Google wechselt, bricht ein potenziell milliardenschwerer Kunde weg.
Die Konkurrenzsituation verschärft sich dramatisch:
- Google, Amazon und Microsoft entwickeln eigene KI-Chips
- Broadcom baut maßgeschneiderte Beschleuniger für Cloud-Riesen
- Kundenspezifische ASICs drohen, den KI-Chip-Markt zu fragmentieren
Falls die Branche tatsächlich verstärkt auf Custom-Silicon statt Standard-GPUs setzt, schrumpft AMDs Marktchance erheblich – trotz technologischer Stärke.
OpenAI-Deal: Segen oder Fluch?
Das im Oktober verkündete Mega-Geschäft mit OpenAI gilt als AMDs größter KI-Coup. Sechs Gigawatt AMD-Instinct-GPUs sollen eingesetzt werden – ein Auftrag im zweistelligen Milliarden-Bereich. Doch genau hier lauert das nächste Risiko: Kundenkonzentration.
Sollten andere Cloud-Giganten weiterhin eigene Chips bevorzugen, wird AMD gefährlich abhängig von einem einzigen Großkunden. Die Börse fragt sich: Ist OpenAI nachhaltiges Wachstum – oder ein einmaliger Glücksfall, der die strukturellen Probleme nur überdeckt?
Bewertung bleibt ambitioniert
Trotz des 17-Prozent-Rücksetzers bleibt AMD teuer: Mit einem KGV von rund 112 auf Basis der Trailing Earnings und etwa 55x für 2025 zahlen Anleger eine erhebliche Prämie. Zum Vergleich: Nvidia wächst mit über 65 Prozent beim Umsatz und kostet 38x den Gewinn. AMD liefert 32 Prozent Wachstum – da wirkt die Bewertung sportlich.
Die Fundamentaldaten des dritten Quartals 2025 waren dabei glänzend: 9,25 Milliarden Dollar Umsatz (plus 36 Prozent), Non-GAAP-Gewinn je Aktie von 1,20 Dollar (plus 30 Prozent) und eine Bruttomarge von 54 Prozent. Das Rechenzentrumsgeschäft legte um 80 Prozent zu – getrieben von der KI-Nachfrage.
Doch Zahlen allein reichen nicht mehr. Der Markt will Gewissheit, dass AMD auch in Zukunft gegen die Custom-Chip-Konkurrenz bestehen kann.
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