Alphabet Aktie: Wachstumssignal gesetzt
Alphabet hat einen mehrjährigen Milliardendeal mit Meta Platforms abgeschlossen. Der Facebook-Konzern mietet künftig die hauseigenen KI-Chips von Google, um neue Künstliche-Intelligenz-Modelle zu entwickeln. Was auf den ersten Blick wie ein reiner Hardware-Vertrag aussieht, könnte für Alphabets Cloud-Sparte zum Wendepunkt werden.
Google Cloud mit neuem Geschäftsmodell
Die Vereinbarung markiert einen strategischen Schritt für Google Cloud. Meta nutzt Googles maßgeschneiderte Tensor Processing Units, um seine KI-Modelle zu trainieren. Dabei geht es nicht nur um Miete: Meta verhandelt bereits über den direkten Kauf der Prozessoren für eigene Rechenzentren – möglicherweise schon ab 2027.
Parallel dazu hat Alphabet ein Joint Venture mit einem nicht genannten Finanzinvestor gegründet, um Hardware auch an weitere Kunden zu verleasen. Die Botschaft ist klar: Googles Prozessoren sollen zur Alternative für Nvidias Chips werden.
Der Deal kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Meta massiv in Hardware investiert. Bis zu 60 Milliarden Dollar will der Konzern für AMD-Chips ausgeben, hinzu kommen separate Vereinbarungen mit Nvidia. Die Tatsache, dass Meta trotzdem auf Google setzt, unterstreicht die Qualität von Alphabets Eigenentwicklungen.
Aggressive Investitionsstrategie zahlt sich aus
Die Hardware-Offensive fügt sich in Alphabets jüngste Finanzergebnisse ein. Im vierten Quartal 2025 überschritt der Konzern erstmals die Marke von 400 Milliarden Dollar Jahresumsatz. Der Quartalsumsatz kletterte um 18 Prozent auf 113,83 Milliarden Dollar – deutlich über den Erwartungen von 111,24 Milliarden Dollar.
Besonders Google Cloud legte zu: Das Wachstum beschleunigte sich auf rund 48 Prozent, die Sparte erzielte 17,7 Milliarden Dollar Umsatz. Treiber war die gestiegene Nachfrage nach KI-Produkten.
Um diese Dynamik zu bedienen, plant Alphabet für 2026 Investitionen zwischen 175 und 185 Milliarden Dollar. Diese Summe liegt weit über den ursprünglichen Markterwartungen und hatte Anleger zunächst verunsichert. Der Meta-Deal liefert nun den Beweis, dass die Nachfrage nach der teuren Infrastruktur tatsächlich besteht.
Operative Fortschritte und Aktionärsrendite
Neben dem Hardware-Geschäft treibt Alphabet seine Software-Entwicklung voran. Mit Nano Banana 2 stellte das Unternehmen kürzlich ein schnelleres Bildgenerierungs-Modell vor. Gleichzeitig werden die Gemini-Integrationen ausgebaut, um die Produktdifferenzierung zu stärken.
Die operative Stärke schlägt sich in den Kennzahlen nieder: Die Eigenkapitalrendite liegt bei 35,01 Prozent, die Nettomarge bei 32,81 Prozent. Alphabet zahlt eine Quartalsdividende von 0,21 Dollar je Aktie.
Die Kombination aus Umsatzwachstum, profitabler Cloud-Expansion und konkreten Hardware-Erfolgen zeigt: Die Milliardeninvestitionen in KI-Infrastruktur beginnen sich auszuzahlen. Mit dem Meta-Deal positioniert sich Alphabet nicht nur als Cloud-Anbieter, sondern auch als ernstzunehmender Chip-Lieferant im KI-Zeitalter.
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