Alphabet Aktie: Erfolgskontinuität gesichert
Alphabet rückt zum Wochenstart gleich aus zwei Gründen in den Fokus: Eine mögliche Mega-Finanzierungsrunde bei der Robotaxi-Tochter Waymo könnte den Wert der „Other Bets“ neu vermessen. Gleichzeitig stehen am Mittwoch die Quartalszahlen an – und damit die Frage, ob das Kerngeschäft die hohen Erwartungen erneut erfüllt.
Waymo will offenbar neue Bewertung setzen
Aus Berichten vom Wochenende sticht vor allem Waymo heraus. Die autonome Fahr-Einheit soll eine Finanzierungsrunde von rund 16 Mrd. USD planen, die auf eine Gesamtbewertung von knapp 110 Mrd. USD abzielt.
Bemerkenswert: Alphabet selbst soll den Löwenanteil stemmen – mit etwa 13 Mrd. USD. Daneben werden externe Investoren wie Sequoia Capital als Teilnehmer genannt. Unterm Strich ist das ein klares Signal, dass Alphabet trotz hoher Kapitalintensität weiter auf autonomes Fahren setzt – und den Bereich nicht nur als „Wette“, sondern als strategischen Baustein behandelt.
Die wichtigsten Punkte zur Runde:
- Geplantes Volumen: ca. 16 Mrd. USD
- Zielbewertung Waymo: ~110 Mrd. USD
- Erwarteter Alphabet-Anteil: ~13 Mrd. USD
- Weitere Investoren: u.a. Sequoia Capital (genannt)
Rückenwind kurz vor den Zahlen
Kurz vor dem Q4-Bericht bleibt der Ton an der Wall Street konstruktiv. Bank-of-America-Analyst Justin Post bestätigte am Freitag sein „Buy“ und ließ das Kursziel bei 370 USD.
Für die Zahlen am Mittwoch, 4. Februar, sind die Erwartungen ziemlich klar abgesteckt:
- Umsatz: BoA sieht 95,9 Mrd. USD (Konsens: 95,2 Mrd. USD)
- Gewinn je Aktie: rund 2,65 USD
- Wachstumstreiber: YouTube 14–15%, Search 15–16% (Prognosen)
Entscheidend wird damit weniger, ob Waymo Schlagzeilen macht – sondern ob Search, YouTube und Cloud die Messlatte treffen. Denn dieses Kerngeschäft bestimmt in der Regel die unmittelbare Kursreaktion.
Teilerfolg vor Gericht reduziert Risiko-Spitze
Zusätzlich gab es zum Wochenschluss juristischen Rückenwind: Ein US-Bundesrichter lehnte es ab, Alphabet mit zusätzlichen 2,36 Mrd. USD zu belasten. Hintergrund ist der Fall „Rodriguez v. Google LLC“ rund um Datenschutzeinstellungen bei App-Daten. Zwar hatte eine Jury zuvor 425 Mio. USD Schadenersatz zugesprochen, doch eine deutliche Ausweitung über eine Gewinnabschöpfung wurde nun abgeblockt.
Damit bleibt die finanzielle Dimension des Verfahrens klar begrenzter, als es im Worst Case möglich gewesen wäre.
Zum Start in die neue Woche notiert die Aktie nahe am jüngsten Hoch: Am Freitag schloss sie bei 338,76 USD – zugleich ein neues 52-Wochen-Hoch. Am 4. Februar liefert Alphabet die Q4-Zahlen; dann wird sich zeigen, ob das starke Bewertungsnarrativ aus Waymo-News und Kerngeschäft auch operativ untermauert wird.
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