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Alphabet hat am Dienstag gleich zwei strategische Weichenstellungen bekanntgegeben. Einerseits enthüllte Google seine Identität hinter einem Gigawatt-Rechenzentrum in Michigan — andererseits öffnet der Konzern seine KI-Personalisierungsfunktion für alle US-Nutzer. Beide Schritte folgen derselben Logik: Infrastruktur aufbauen, Nutzer tiefer binden.
Das Milliarden-Projekt in Michigan
Hinter dem intern als „Project Cannoli" bekannten Vorhaben steckt Google. In Van Buren Township, zwischen Detroit und Ann Arbor, plant der Konzern ein Rechenzentrum mit rund 74.000 Quadratmetern Fläche und einer Kapazität von einem Gigawatt. Die Stromversorgung soll vollständig aus erneuerbaren Quellen stammen.
Dafür hat Google eine Vereinbarung mit dem Energieversorger DTE Energy geschlossen — mit einer Laufzeit bis Dezember 2047. Das Paket umfasst 1,6 Gigawatt Solarenergie, 400 Megawatt kurzfristige Batteriespeicher sowie 50 Megawatt Langzeitspeicher. Insgesamt sollen bis zu 2,7 Gigawatt Kapazität bereitgestellt werden, genug für rund zwei Millionen Haushalte.
Zusätzlich richtet Google einen 10-Millionen-Dollar-Fonds ein, der Energieeffizienzprogramme und Haushaltshilfen in Michigan finanzieren soll. Das Projekt benötigt noch die Genehmigung der Gemeinde Van Buren Township sowie eine Prüfung durch die Michigan Public Service Commission — wobei das Grundstück bereits als Industriefläche ausgewiesen ist, was den Genehmigungsprozess vereinfacht.
KI lernt den Nutzer kennen
Parallel dazu weitet Google seine Funktion „Personal Intelligence" auf alle US-Nutzer aus — kostenlos. Das Feature verbindet den KI-Assistenten Gemini mit persönlichen Google-Diensten wie Gmail und Google Fotos, um Suchanfragen individuell zuzuschneiden.
Bislang war die Funktion seit Januar nur für zahlende Abonnenten der AI Pro- und AI Ultra-Tarife verfügbar. Jetzt rollt Google sie im KI-Modus der Suche sowie in der Gemini-App und in Chrome für alle persönlichen Konten aus — Unternehmens- und Bildungskonten bleiben vorerst ausgeschlossen. Nutzer müssen die Verknüpfung aktiv freischalten und können sie jederzeit wieder deaktivieren.
Zahlen, die den Kurs stützen
Der strategische Rahmen dahinter ist klar: Alphabet plant für 2026 Investitionen zwischen 175 und 185 Milliarden Dollar. Der Auftragsbestand von Google Cloud lag zuletzt bei 240 Milliarden Dollar — ein Plus von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal 2025 wuchs der Konzernumsatz um 18 Prozent auf 113,8 Milliarden Dollar.
Das Michigan-Projekt ist dabei kein Einzelfall. Bereits im vergangenen Monat schloss Google eine vergleichbare Vereinbarung mit dem Energieversorger Xcel Energy für ein Rechenzentrum in Minnesota. Der Ausbau des eigenen Compute-Netzwerks mit erneuerbaren Energien scheint zum festen Muster zu werden — und dürfte angesichts des weiter wachsenden Cloud-Auftragsbestands auch nicht das letzte Projekt dieser Art sein.
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