XORTX Therapeutics treibt die Entwicklung seines Hauptkandidaten XORLO voran und peilt für 2026 entscheidende Zulassungsanträge an. Während neue genetische Erkenntnisse die Behandlungsstrategie gegen Gicht stützen, kämpft das Unternehmen gleichzeitig an der Finanzfront um den Verbleib an der Nasdaq. Kann die klinische Pipeline den Kurs rechtzeitig über die kritische Ein-Dollar-Marke hieven?

  • Fokus auf XORLO: Zulassungsantrag (NDA) und Marktzulassung für 2026 geplant.
  • Forschungserfolg: 410 genetische Faktoren für Gicht identifiziert, davon 149 neu entdeckt.
  • Kapitalmaßnahmen: 1,1 Millionen US-Dollar durch Aktienplatzierung gesichert.
  • Nasdaq-Listing: Verlängerung der Frist zur Einhaltung des Mindestkurses bis April 2026.

Forschung stützt Behandlungsansatz

XORTX präsentierte jüngst Erkenntnisse aus der Genomforschung, die den eingeschlagenen Weg in der Gicht-Therapie untermauern. Die Identifizierung von 410 genetischen Faktoren, die mit entzündlichen Signalwegen bei Gicht in Verbindung stehen, stützt die Strategie der Xanthine-Oxidase-Inhibition (XO).

Untersuchungen an Mensch und Tier zeigen zudem einen direkten Zusammenhang zwischen einer erhöhten XO-Expression und Begleiterkrankungen wie Nierenfunktionsstörungen, Diabetes und chronischen Nierenerkrankungen. Dies validiert den therapeutischen Ansatz von XORLO, einer speziellen oralen Formulierung, die insbesondere für Patienten entwickelt wurde, die herkömmliche Medikamente wie Allopurinol nicht vertragen.

Der Fahrplan für die Zulassung

Für das laufende Jahr und 2026 hat sich das Management ehrgeizige Ziele gesetzt. Im Mittelpunkt steht die Einreichung eines Zulassungsantrags für XORLO in den USA. Hierfür bereitet das Unternehmen derzeit den notwendigen IND-Antrag bei der US-Gesundheitsbehörde FDA vor, um eine klinische Studie zu starten.

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Parallel dazu laufen Abstimmungen mit der europäischen Arzneimittelbehörde EMA, um den regulatorischen Pfad für eine Zulassung in der EU zu ebnen. Ergänzend führt XORTX bereits Studien zur Kommerzialisierung durch, um Strategien für die Preisgestaltung und Kostenerstattung in den kommenden zwei Jahren festzulegen.

Finanzieller Spielraum und Nasdaq-Druck

Die finanzielle Lage bleibt trotz operativer Fortschritte angespannt. Im vergangenen Oktober sicherte sich das Unternehmen durch eine direkte Aktienplatzierung rund 1,1 Millionen US-Dollar brutto. Die 1,75 Millionen ausgegebenen Einheiten wurden zu einem Preis von 0,63 US-Dollar platziert.

Dieser Kurs liegt deutlich unter der von der Nasdaq geforderten Mindestgrenze von 1,00 US-Dollar. XORTX erhielt jedoch eine Fristverlängerung von 180 Tagen, um die Compliance wiederherzustellen. Bis zum 13. April 2026 muss die Aktie das Kursziel erreichen, um ein Delisting zu vermeiden.

Zusätzlich zum finanziellen Umbau gab es Veränderungen in der Führungsebene: Das Board of Directors wurde nach dem Rückzug dreier Mitglieder neu aufgestellt und durch Krysta Davies Foss ergänzt. Bis zum 13. Januar soll zudem die Übernahme eines Antifibrose-Programms von Vectus Biosystems abgeschlossen sein, sofern die ausstehenden Genehmigungen erfolgen.

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