Almonty Industries Aktie: Startschuss gefallen
Endlich fließt Erz. Almonty Industries meldete heute den Beginn der Abbauarbeiten in seiner südkoreanischen Schlüsselmine. In einer Zeit, in der der Westen händeringend nach unabhängigen Wolfram-Quellen sucht und China Exportbeschränkungen erlässt, markiert dieser operative Übergang einen entscheidenden Wendepunkt. Kann das Unternehmen nun die Lücke in der westlichen Versorgungskette schließen?
Vom Entwickler zum Produzenten
In einem heute veröffentlichten Aktionärsbrief bestätigte das Management den wichtigsten Meilenstein der jüngeren Firmengeschichte: Der aktive Bergbau auf der Sangdong-Mine in Südkorea hat begonnen. Bereits im Dezember 2025 wurde das erste Erz gefördert. Damit tritt das Projekt nun in die finale Phase vor dem vollen kommerziellen Betrieb ein.
Finanziell hat sich das Unternehmen für diesen Hochlauf massiv gerüstet. Durch den Börsengang in den USA im Juli 2025 und eine weitere Kapitalerhöhung im Dezember flossen dem Konzern brutto insgesamt knapp 220 Millionen US-Dollar zu. Diese Liquidität soll nicht nur den Produktionshochlauf finanzieren, sondern adressiert auch die Bedenken von Analysten bezüglich der Verschuldung.
Strategische Bedeutung wächst
Der Zeitpunkt könnte kaum günstiger sein. Der Wolfram-Preis zieht an, getrieben durch chinesische Exportrestriktionen und das kommende Verbot für US-Verteidigungsbehörden, chinesisches Material zu beziehen. Almonty positioniert sich hier als wichtigster westlicher Lieferant und hat bereits langfristige Abnahmeverträge, unter anderem für US-Rüstungsanwendungen, gesichert.
Zur Erweiterung der geographischen Präsenz trug auch die Übernahme des „Gentung Browns Lake“-Projekts in Montana im Jahr 2025 bei. Das Unternehmen setzt damit konsequent auf eine Lieferkette, die unabhängig von geopolitischen Spannungen mit China funktioniert.
Der Fahrplan für 2026
Für das laufende Jahr hat das Management klare Ziele definiert. Priorität genießt der Hochlauf der Sangdong-Mine auf volle Kapazität (Phase 1), gefolgt von der Vorbereitung der Phase-II-Expansion, die 2027 abgeschlossen sein soll.
Parallel dazu soll das US-Projekt in Montana bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 die Produktion aufnehmen. Auch in der bestehenden Panasqueira-Mine in Portugal laufen Bohrprogramme, um die Lebensdauer der Mine zu verlängern. Investoren erhalten am 26. März 2026 mit den Zahlen zum vierten Quartal 2025 den nächsten konkreten Einblick in die finanzielle Entwicklung dieser Wachstumsstrategie.
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