Die Aktie von Almonty Industries erlebt an der Börse derzeit eine Sonderkonjunktur. Während China den Wolfram-Export drosselt und die Weltmarktpreise auf Rekordniveaus treibt, meldet das Unternehmen einen entscheidenden operativen Durchbruch. Ist dieser Mix aus globalem Angebotsschock und dem Start der eigenen Förderung der Treibstoff für eine langfristige Neubewertung?

Produktionsstart trifft auf Marktnachfrage

Der Zeitpunkt hätte für Almonty kaum besser gewählt sein können. Genau in einer Phase massiver globaler Wolfram-Knappheit transformiert sich das Unternehmen vom Entwickler zum aktiven Produzenten. Der erste LKW mit Erz hat die Anlage in Sangdong (Südkorea) verlassen. Damit beginnt offiziell der aktive Bergbau und die letzte Phase vor der vollen kommerziellen Produktion.

Die Verarbeitungsanlagen laufen nach Plan, und die Kapazitäten sollen bis 2027 schrittweise hochgefahren werden. Die Lagerstätte in der Provinz Gangwon gilt mit Reserven von 7,9 Millionen Tonnen als eines der bedeutendsten und hochgradigsten Wolfram-Vorkommen weltweit.

China verknappt das Angebot drastisch

Treibender Faktor für das aktuelle Marktumfeld ist die Politik Chinas. Die Volksrepublik, die für rund 82,7 Prozent der weltweiten primären Wolframproduktion verantwortlich ist, hat strengere Förderquoten und Exportbeschränkungen eingeführt. Seit den regulatorischen Änderungen im Februar 2025 sind die Ausfuhren spürbar zurückgegangen.

Die Folgen für den Preis sind gravierend: Kostete eine metrische Tonnen-Einheit (MTU) Ammoniumparawolframat (APT) Anfang 2025 noch rund 300 US-Dollar, liegen die Preise Anfang 2026 bereits bei fast 1.800 US-Dollar. Hinzu kommen Importbeschränkungen der USA für chinesisches Wolfram in der Rüstungsbeschaffung ab 2027. CEO Lewis Black spricht von einer "echten, legitimen Angebotsknappheit", bei der sich die Preisfindung erstmals seit Jahrzehnten von historischen Kontrollmechanismen löst.

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Institutionelle Anleger positionieren sich

Der Kapitalmarkt honoriert diese Entwicklung deutlich. Die Aktie notiert heute bei 19,30 US-Dollar, was einem Anstieg von über 121 Prozent seit Jahresbeginn entspricht. Die Marktkapitalisierung ist auf rund 4,34 Milliarden US-Dollar geklettert.

Auch institutionelle Investoren bauen ihre Bestände aus. Die Zahl der investierten Fonds stieg im letzten Quartal um über 55 Prozent auf 107. Besonders Van Eck Associates baute die Beteiligung massiv auf 11,24 Millionen Aktien aus.

Finanziell steht das Unternehmen auf einem soliden Fundament. Durch das Nasdaq-Listing und Kapitalerhöhungen im Jahr 2025 flossen rund 219 Millionen US-Dollar in die Kasse. Dies sichert den Hochlauf in Sangdong und die Entwicklung weiterer Projekte, ohne dass kurzfristige Refinanzierungsrisiken bestehen.

Expansion über Korea hinaus

Almonty setzt nicht allein auf Sangdong. In den USA hat das Unternehmen das "Gentung Browns Lake"-Projekt in Montana vollständig übernommen. Ein Produktionsstart ist hier bereits für die zweite Jahreshälfte 2026 anvisiert, um die US-Inlandsversorgung zu stärken. Parallel dazu läuft in Portugal ein Bohrprogramm zur Erweiterung der Panasqueira-Mine, um die jährliche Produktion durch den Zugang zu höheren Erzgehalten auf bis zu 124.000 MTU zu steigern.

Das Ziel ist klar definiert: Der Aufbau einer integrierten, westlichen Wolfram-Plattform, die mindestens 40 Prozent des Angebots außerhalb Chinas abdeckt.

Zahlenwerk am 19. März entscheidet

Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den 19. März 2026. An diesem Tag veröffentlicht Almonty seine Quartalszahlen. Der Bericht wird erstmals konkrete Daten liefern, wie sich die enorm gestiegenen Wolframpreise und der Produktionshochlauf in der Bilanz niederschlagen. Angesichts der hohen Bewertungserwartungen muss das Unternehmen beweisen, dass die operative Erfolgsgeschichte auch in profitables Wachstum mündet.

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