Nach über 30 Jahren Stillstand rollt in der südkoreanischen Sangdong-Mine wieder die Produktion an. Dieser operative Meilenstein von Almonty Industries bleibt an der Wall Street nicht unbemerkt. Gleich mehrere Analystenhäuser reagieren auf den Start der kommerziellen Förderung mit deutlichen Kurszielanhebungen, während geopolitische Spannungen die Nachfrage nach Wolfram zusätzlich anheizen.

Geballter Optimismus der Experten

Der Übergang der Sangdong-Mine in die aktive Produktionsphase hat eine Welle von Kaufempfehlungen ausgelöst. Innerhalb kürzester Zeit passten vier Finanzinstitute ihre Einschätzungen nach oben an:

  • D.A. Davidson: Kaufempfehlung mit Ziel 25,00 USD
  • B. Riley Financial: Zielanhebung von 17,00 auf 23,00 USD
  • Alliance Global Partners: Zielanhebung von 14,00 auf 19,25 USD
  • Oppenheimer: Zielanhebung von 16,00 auf 19,00 USD

Auch das von Almonty beauftragte Analysehaus Diamond Equity Research zog nach und hob das Ziel auf 27,00 USD an. Die Experten begründen den Schritt mit dem gesunkenen Projektrisiko sowie einer besseren Sichtbarkeit der zukünftigen Cashflows und hoben gleichzeitig ihre Preisprognosen für das Zwischenprodukt APT an.

Geopolitik trifft auf Produktionsstart

Hinter den positiven Einschätzungen steht der erfolgreiche Abschluss der ersten Inbetriebnahme-Phase in Südkorea. Die Anlage ist nun auf eine jährliche Verarbeitung von 640.000 Tonnen Erz ausgelegt, was etwa 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat entspricht. Eine für 2027 geplante zweite Ausbaustufe soll diesen Ausstoß verdoppeln.

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Almonty profitiert bei der Vermarktung von der aktuellen Weltlage. Da China als dominanter Produzent seine Exporte einschränkt und die USA ab 2027 den Import von chinesischem Wolfram für Rüstungsgüter verbieten, entsteht eine strategische Versorgungslücke. Sangdong könnte bei voller Auslastung rund 40 Prozent der weltweiten Nachfrage außerhalb Chinas decken. Um die Position in den USA zu stärken, treibt das Unternehmen zusätzlich ein Projekt im Bundesstaat Montana voran, das in der zweiten Jahreshälfte 2026 produktionsbereit sein soll.

Steigende Umsätze, hohe Kosten

Ein Blick auf die Bilanzen offenbart die finanziellen Begleiterscheinungen des Neustarts. Der Umsatz kletterte im vierten Quartal 2025 um 39 Prozent auf 8,7 Millionen Kanadische Dollar, angetrieben von einem deutlichen Preisanstieg am Wolfram-Markt. Allerdings belasten die hohen Anlaufkosten die Profitabilität spürbar. Die allgemeinen und administrativen Ausgaben sprangen im Schlussquartal von 1,8 Millionen auf 9,4 Millionen CAD an.

An der Börse wird die operative Entwicklung dennoch honoriert. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier bereits ein Plus von rund 65 Prozent und ging gestern bei 19,91 CAD aus dem Handel.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet Alliance Global Partners nun mit einem Umsatzsprung auf 297 Millionen CAD. Die Erreichung dieser ehrgeizigen Prognose hängt direkt davon ab, wie reibungslos Almonty die aktuelle Hochlaufphase der ersten Produktionsstufe meistert und ob die geplante Erweiterung im Jahr 2027 planmäßig ans Netz geht.

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