Almonty Aktie: Unermüdlicher Fortschritt!
Wolfram rückt vom Nischenthema in die Sicherheitsdebatte – und Almonty profitiert von dieser Verschiebung. Treiber sind neue US-Pläne für strategische Rohstoffreserven und Exportbeschränkungen aus China. Doch wie konkret wird daraus ein Vorteil für den Produzenten?
Project Vault und China-Restriktionen
Die US-Regierung hat mit „Project Vault“ eine neue Public-Private-Initiative gestartet. Laut einer GlobeNewswire-Meldung von gestern umfasst das Programm insgesamt 12 Mrd. US-Dollar: 10 Mrd. US-Dollar als Kredit der Export-Import Bank und 2 Mrd. US-Dollar privates Kapital. Ziel ist eine zivile strategische Rohstoffreserve für 60 Rohstoffe, die der USGS als kritisch einstuft.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall: China hat zu Jahresbeginn Exportbeschränkungen für Antimon, Wolfram und Silber eingeführt. Damit verschärft sich aus Sicht westlicher Staaten der Handlungsdruck bei kritischen Lieferketten – gerade auch für Verteidigungsbeschaffung.
Wolfram als Sicherheitsfaktor
Eine Stockhouse-Analyse (veröffentlicht vorgestern) beschreibt Wolfram als Rohstoff, der sich von einem Spezialmetall zu einem sicherheitspolitischen Faktor entwickelt hat. Hintergrund: China kontrolliert demnach mehr als 80% der weltweiten Wolframproduktion. Für westliche Abnehmer entsteht dadurch ein ausgeprägtes Klumpenrisiko.
Wolfram gilt als kaum ersetzbar und wird unter anderem in Rüstungsgütern, Luftfahrt, Halbleiterfertigung und Präzisionstechnologie eingesetzt. Die Nachfrage reagiert entsprechend wenig auf Preise – und zugleich gibt es laut der Analyse weltweit nur wenige neue Projekte, die kurzfristig nennenswert zusätzliches Angebot liefern könnten.
Sangdong: Von Bau zu Produktion
Almonty skizziert in einem Aktionärsbrief den Übergang der Sangdong-Wolfram-Mine in Südkorea vom Bau in den Produktionsbetrieb. Ein operativer Meilenstein: Im Dezember 2025 wurde die erste Lkw-Ladung Erz zur ROM-Fläche geliefert.
Strategisch formuliert das Unternehmen das Ziel, eine integrierte, westlich ausgerichtete Wolfram-Plattform über Nordamerika, Europa und Asien aufzubauen. Damit will Almonty nach eigenen Angaben mindestens 40% des Wolframangebots außerhalb Chinas bedienen.
Laut GlobeNewswire hat Almonty zudem verbindliche Abnahmeverträge mit einem „Hard Floor“ (Preisuntergrenze) gesichert, einschließlich Anwendungen im US-Verteidigungsbereich. Gleichzeitig zieht die Regulierung an: Die USA wollen ab 2027 chinesisches Wolfram bei Verteidigungsbeschaffung verbieten.
Beim Preis zeigt sich die neue Lage bereits deutlich. GlobeNewswire berichtet von einem Wolfram-Preissprung von über 160% im Jahr 2025. Die Stockhouse-Analyse beziffert den Anstieg beim Basisprodukt APT (Ammoniumparawolframat) innerhalb von zwölf Monaten von rund 300 auf etwa 1.200 US-Dollar je „metric ton unit“.
Analysten erhöhen Kursziele
Mehrere Research-Häuser haben ihre Erwartungen angepasst. Nach Angaben aus Berichten von MarketScreener/TipRanks hob Oppenheimer-Analyst Ian Zaffino am 5. Februar das Kursziel auf 16 US-Dollar (zuvor 12 US-Dollar) an und bestätigte „Outperform“. DA Davidson erhöhte am 4. Februar das Kursziel auf 18 US-Dollar (von 12 US-Dollar), wie Investing.com berichtet.
Sphene Capital setzte laut Reuters (Research-Note vom 3. Februar) ein Kursziel von 20,10 CAD (zuvor 13,50 CAD). B. Riley Securities erhöhte laut MarketBeat am 13. Februar das Kursziel auf 17 US-Dollar (von 10 US-Dollar).
Zur Finanzierung des Hochlaufs in Sangdong nahm das Unternehmen laut GlobeNewswire 2025 über Platzierungen rund 219 Mio. US-Dollar ein.
Im Blick bleibt als nächster operativer Gradmesser, wie schnell Sangdong die Produktion weiter hochfährt – denn genau daran dürfte sich messen lassen, wie viel der strategischen Rückenwinde tatsächlich in verlässliche Liefermengen übersetzt werden.
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