Almonty Aktie: Technischer Druck
Die Almonty-Aktie befindet sich aktuell in einem klaren Abwärtstrend. Auslöser sind jedoch keine neuen operativen Probleme, sondern vor allem technische Faktoren rund um eine Kapitalerhöhung vom Dezember 2025. Im Mittelpunkt steht das Auslaufen einer Lock-up-Periode, die nun zusätzlichen Verkaufsdruck entfacht.
Lock-up-Ende löst Gewinnmitnahmen aus
Mit dem Ende der Lock-up-Frist nach der Kapitalerhöhung sind zahlreiche zuvor gebundene Aktien wieder handelbar. Ein Teil der Investoren aus dieser Finanzierungsrunde realisiert nun Gewinne.
Die Folge:
- Ein deutlich höheres Aktienangebot trifft auf die laufende Nachfrage.
- Der Kurs gerät spürbar unter Druck.
- Der aktuelle Abwärtstrend ist vor allem ein technischer Überhang, nicht die Reaktion auf neue Fundamentaldaten.
Diese Verkaufswelle ist damit in erster Linie eine Folge der Kapitalmaßnahme und der daran geknüpften Sperrfrist.
Aktionärsstruktur verschiebt sich
Die Kapitalerhöhung im Dezember 2025 brachte dem Unternehmen mehr als 129 Millionen US-Dollar ein. Gleichzeitig hat sich die Beteiligungsstruktur sichtbar verändert.
Wesentliche Punkte:
- Die Verwässerung durch die neuen Aktien hat die Anteile bestehender Großaktionäre reduziert.
- Die Beteiligung von Deutsche Rohstoff ist infolge dessen unter die Marke von 10 Prozent gefallen.
- Auf unverwässerter Basis liegt der Anteil nun unter 7,97 Prozent.
Damit hat die Kapitalmaßnahme nicht nur Liquidität ins Unternehmen gebracht, sondern auch zu einer messbaren Verschiebung im Aktionariat geführt.
Aktuell prägen insbesondere folgende Faktoren die Lage der Aktie:
- Auslaufen der Lock-up-Periode nach der Kapitalerhöhung von Dezember 2025
- Gewinnmitnahmen und zusätzlicher Verkaufsdruck aus dieser Anlegergruppe
- Verwässerungseffekte, die Großbeteiligungen spürbar reduziert haben
- Gleichzeitige Erreichung eines wichtigen operativen Meilensteins durch das Unternehmen
Operative Fortschritte im Hintergrund
Parallel zu den technischen Belastungsfaktoren meldet Almonty operative Fortschritte. Das Unternehmen hat die kommerzielle Produktion in der wolframhaltigen Sangdong-Mine in Südkorea aufgenommen. Diese Mine gilt als strategisch wichtiges Projekt.
Der Produktionshochlauf ist für die erste Jahreshälfte 2026 geplant. Dieses Ziel wird als bedeutender Schritt zur Verringerung des Unternehmensrisikos gewertet, da es den Übergang von der Projekt- zur Produktionsphase markiert.
Kurzfristig muss der Markt jedoch zunächst das zusätzliche Aktienangebot nach dem Lock-up-Ende aufnehmen. Neue inhaltliche Impulse für die Aktie werden vor allem von zwei kommenden Ereignissen erwartet: den Finanzzahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 sowie weiteren Updates zum Produktionshochlauf in Sangdong in der ersten Hälfte 2026.
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