Almonty Aktie: Großaktionär unter 10 %
Almonty gerät in Bewegung: Ein wichtiger Aktionär ist unter die Schwelle von 10 % gefallen, die Aktie schwankt deutlich, und mit dem Produktionsstart der Sangdong-Mine verschiebt sich das Profil des Wolframproduzenten spürbar. Wie greifen Beteiligungsstruktur, Kapitalmaßnahmen und Expansion hier ineinander?
Deutsche Rohstoff AG reduziert Beteiligung
Die Deutsche Rohstoff AG hat in einem Early-Warning-Bericht bestätigt, dass ihre Beteiligung an Almonty Industries unter 10 % gesunken ist. Hintergrund ist die große Kapitalerhöhung von Almonty, die am 10. Dezember 2025 abgeschlossen wurde und die bisherigen Anteile verwässert hat.
Aus der Meldung ergeben sich folgende Kerndaten:
- Deutsche Rohstoff AG hält weiterhin 20.440.091 Aktien und CHESS Depository Interests
- Zusätzlich bestehen wandelbare Anleihen und Schuldverschreibungen, die 5.666.077 weitere Aktien repräsentieren
- Die Beteiligung liegt aktuell bei rund 7,97 % auf nicht verwässerter Basis
- Auf voll verwässerter Basis beträgt der Anteil 9,96 %
Der Investor kündigt an, die Position fortlaufend zu überprüfen und Beteiligungshöhe je nach Anlageüberlegungen zu erhöhen oder zu verringern. Die jüngste Verwässerung ist damit unmittelbar auf die starke Kapitalaufnahme von Almonty zurückzuführen.
Deutliche Kursschwankungen zum Jahresauftakt
Die Aktie zeigte zum Start ins Jahr 2026 eine hohe Volatilität. Am 5. Januar legten die in Toronto gehandelten Papiere um 9,89 % zu und schlossen bei 13,22 CAD bei deutlich erhöhtem Handelsvolumen von 877.000 Stück.
In der Folge kam es zu Gewinnmitnahmen: Die an der NASDAQ notierten Aktien schlossen am 9. Januar bei 8,63 US‑Dollar, was einem Rückgang von 7,30 % an diesem Tag entspricht. Aktuell notiert der Titel damit rund 19 % unter dem 52‑Wochen-Hoch von 10,68 US‑Dollar, das im Zuge der außergewöhnlichen Rally 2025 erreicht wurde. Im vergangenen Jahr erzielte die Aktie eine Wertsteigerung von über 840 %.
Sangdong-Mine als Wendepunkt
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Ein zentraler operativer Meilenstein ist der Produktionsbeginn der Sangdong-Wolframmine in Südkorea. Die ehemals stillgelegte Mine gehörte historisch zu den größten Wolframprojekten weltweit und gilt als eines der wenigen langjährigen, hochgradigen Vorkommen außerhalb Chinas.
Mit dem Start der kommerziellen Förderung wandelt sich Almonty von einem reinen Entwicklungsunternehmen zu einem produzierenden Wolframkonzern mit mehreren aktiven Minen auf drei Kontinenten. Damit untermauert das Unternehmen seinen Anspruch, ein bedeutender Anbieter kritischer Rohstoffe zu sein.
Kapitalbasis deutlich gestärkt
Zur Finanzierung dieser Entwicklung hat Almonty 2025 über 200 Mio. US‑Dollar an frischem Kapital eingeworben. Darin enthalten ist ein im Dezember angekündigtes, vollständig platziertes Aktienangebot über 112,5 Mio. US‑Dollar.
Diese Mittel sollen die Umsetzung der Expansionspläne in mehreren Ländern ermöglichen und verschaffen dem Unternehmen zusätzlichen Spielraum für Projektentwicklung und Ausbau bestehender Standorte.
Expansion auf drei Kontinenten
Almonty treibt eine breit angelegte Wachstumsstrategie voran. Das operative und projektbezogene Portfolio umfasst derzeit:
- Südkorea: Sangdong-Wolframmine (kürzlich in den kommerziellen Betrieb übergegangen)
- Portugal: Panasqueira-Mine mit laufenden Level‑4‑Erkundungsbohrungen
- USA: Gentung Browns Lake Wolframprojekt in Montana (Erwerb im November 2025)
- Spanien: Los Santos und Valtreixal Entwicklungsprojekte
Mit dem Projekt in Montana steigt Almonty in den US‑Markt ein und positioniert sich als potenzieller inländischer Lieferant kritischer Minerale für die amerikanische Industrie. In Kombination mit der gestärkten Kapitalbasis und dem Produktionsstart in Sangdong entsteht damit eine Plattform für weiteres Wachstum in mehreren Jurisdiktionen.
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