Ein beispielloser Angebotsschock auf dem globalen Wolframmarkt hat die Papiere von Almonty Industries in völlig neue Sphären katapultiert. Während China als dominanter Marktplayer seine Exporte drastisch drosselt, bringt das kanadische Bergbauunternehmen genau zur rechten Zeit eine der größten Minen außerhalb der Volksrepublik ans Netz. Diese seltene Kombination aus makroökonomischem Rückenwind und operativem Durchbruch zieht nun massiv institutionelles Kapital an.

Die fundamentale Neubewertung des Unternehmens spiegelt sich eindrucksvoll im Kursverlauf wider. Innerhalb eines Jahres kletterte der Wert von einem Dollar auf ein jüngstes Hoch von 21,18 US-Dollar. Auslöser für diese Entwicklung ist ein strukturelles Defizit bei Wolfram, einem kritischen Material für Hochleistungshalbleiter und Rüstungsgüter. China, das historisch bis zu 80 Prozent des weltweiten Angebots kontrolliert, verschärfte Ende 2025 seine Exportquoten erheblich. Laut BMO Capital Markets kamen chinesische Lieferungen zeitweise sogar komplett zum Erliegen. Als Folge schoss der Wolframpreis im vergangenen Jahr um über 160 Prozent in die Höhe und notiert aktuell bei über 1.000 US-Dollar pro MTU.

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Produktionsstart in Südkorea

Genau in diese Angebotslücke stößt Almonty mit seinem Vorzeigeprojekt. Die Sangdong-Mine in der südkoreanischen Provinz Gangwon hat im Dezember 2025 offiziell die Produktion aufgenommen. Kürzlich verließ die erste Lkw-Ladung Erz das Gelände und markierte damit den Start der aktiven Förderung. Mit Reserven von 7,9 Millionen Tonnen gilt die Lagerstätte als eine der weltweit bedeutendsten Wolframquellen. Bis 2027 soll die Anlage ihre volle Kapazität erreichen und im Rahmen einer zweiten Ausbauphase bis zu 1,2 Millionen Tonnen jährlich liefern.

Die veränderten Rahmenbedingungen spiegeln sich deutlich in der Aktionärsstruktur wider. Die Zahl der investierten Fonds stieg im letzten Quartal um über 55 Prozent auf 107. Auch Analysten passen ihre Modelle an die neue Realität an:

  • Van Eck Associates: Ausbau der Position um über 13.000 Prozent auf 11,24 Millionen Aktien (Gegenwert: ca. 99 Mio. US-Dollar).
  • DA Davidson: Kurszielanhebung von 18,00 auf 25,00 US-Dollar unter Beibehaltung der Kaufempfehlung.
  • Couloir Capital: Erhöhung des fairen Wertes der Aktie auf 19,30 Kanadische Dollar.

Weitere Projekte im Fokus

Neben dem Hochlauf in Südkorea treibt das Management eine breitere Wachstumsstrategie voran. Dazu gehören eine geplante Kapazitätserweiterung der Panasqueira-Mine in Portugal sowie das Gentung Browns Lake Projekt in den USA. Letzteres könnte bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 produktionsbereit sein.

Der nächste wichtige Meilenstein für das Unternehmen steht in knapp zwei Wochen an. Am 26. März 2026 veröffentlicht Almonty die Quartalszahlen. Dieser Bericht wird die ersten konkreten Finanzdaten liefern, die den doppelten Effekt aus historisch hohen Wolframpreisen und der anfänglichen Förderung der Sangdong-Mine in der Bilanz abbilden.

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