Eine sich zuspitzende globale Angebotsknappheit bei Wolfram rückt Almonty Industries zunehmend ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Während die Produktion in Südkorea anläuft, reagieren Analysten und institutionelle Investoren mit deutlichen Aufstufungen auf die veränderten Marktbedingungen. Doch wie nachhaltig ist das neu geweckte Interesse an dem Rohstoffkonzern?

Analysten sehen erhebliches Aufwärtspotenzial

Als Reaktion auf das verknappte Angebot hob das Analysehaus DA Davidson sein Kursziel am vergangenen Freitag von 18,00 auf 25,00 US-Dollar an und bestätigte die Kaufempfehlung. Die Experten verweisen in ihren Berechnungen auf eine handfeste Angebotskrise am Wolframmarkt und erwarten, dass der Preis pro metrischer Tonnen-Einheit (mtu) weiterhin deutlich über der Marke von 2.000 US-Dollar notiert.

Auch andere Häuser ziehen nach: Couloir Capital steigerte den fairen Wert um mehr als 150 Prozent auf 19,30 Kanadische Dollar. Zuvor hatte bereits B. Riley Financial das Ziel auf 17,00 US-Dollar angepasst. Obwohl das Papier in den vergangenen zwölf Monaten bereits um über 800 Prozent zugelegt hat, signalisieren die jüngsten Einschätzungen weiteres Aufwärtspotenzial.

Angebotsschock trifft auf Produktionsstart

Die treibende Kraft hinter dieser Neubewertung ist eine strukturelle Verschiebung in den globalen Lieferketten. China, das schätzungsweise 75 bis 80 Prozent des weltweiten Wolframangebots kontrolliert, verschärfte Ende 2025 seine Exportbeschränkungen. Laut BMO Capital Markets führte dies zu einem vorübergehenden Stopp der chinesischen Ausfuhren und trug maßgeblich zum Preisanstieg von über 160 Prozent im vergangenen Jahr bei. Zusätzlicher Druck entsteht durch ein geplantes Importverbot des US-Verteidigungsministeriums für Wolfram aus China, Russland und Nordkorea, das Anfang 2027 in Kraft tritt.

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Genau in diese Lücke stößt nun das südkoreanische Sangdong-Projekt. Dort startete im Dezember 2025 der aktive Abbau. Derzeit liegt der Fokus darauf, die erste Phase in den kommerziellen Vollbetrieb zu überführen. Direkt im Anschluss soll die zweite Ausbaustufe beginnen, die bis 2027 eine Kapazität von bis zu 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr erreichen soll. Parallel dazu treibt das Management weitere Vorhaben in Portugal und den USA voran, um eine vollständig integrierte westliche Lieferkette aufzubauen.

Großkapital fließt in die Aktie

Das veränderte Marktumfeld zieht zunehmend große Adressen an. Im vergangenen Quartal sprang die Anzahl der Fonds, die Positionen in dem Unternehmen halten, um über 55 Prozent auf 107. Besonders auffällig agierte Van Eck Associates: Der Vermögensverwalter baute seinen Bestand im vierten Quartal massiv aus und hält nun gut 11,2 Millionen Aktien im Wert von rund 99 Millionen US-Dollar.

Auch Encompass Capital Advisors und Next Century Growth Investors meldeten signifikante Neuengagements in zweistelliger Millionenhöhe. Um den zügigen Ausbau der Kapazitäten zu gewährleisten, sicherte sich das Unternehmen zudem im Jahresverlauf 2025 über zwei Kapitalerhöhungen in den USA finanzielle Mittel in Höhe von mehr als 219 Millionen US-Dollar.

Konkrete Zahlen im Anmarsch

Ob sich die operative Eigendynamik und das historisch hohe Preisniveau bereits im Zahlenwerk niederschlagen, wird sich in zehn Tagen zeigen. Am 19. März legt der Konzern die Ergebnisse für das erste Quartal vor. Dieser Bericht liefert die ersten konkreten Finanzdaten, die den Hochlauf der Sangdong-Mine unter den aktuellen Marktbedingungen abbilden. Angesichts der starken Nachfrage aus dem Technologiesektor und der strikten Exportrestriktionen aus Fernost rechnen Marktbeobachter fest damit, dass die Gewinnzone noch im laufenden Geschäftsjahr erreicht wird.

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