Almonty Aktie: Neue Umsatzrekorde!
DA Davidson hebt das Kursziel für Almonty Industries auf 25 Dollar an – eine Steigerung um fast 40 Prozent gegenüber der vorherigen Einschätzung. Zeitgleich nimmt die Sangdong-Mine in Südkorea den aktiven Abbau auf, während sich die globale Versorgungslage bei Wolfram weiter verschärft. Die Aktie notiert aktuell bei 18,52 Dollar und hat innerhalb eines Jahres um 860 Prozent zugelegt.
Analysten erhöhen Prognosen deutlich
DA Davidson begründet die Anhebung des Kursziels von 18 auf 25 Dollar mit einer grundlegend optimistischeren Einschätzung des Wolfram-Zyklus. Die Investmentbank erwartet, dass der wöchentliche Fastmarkets-Preisindex über 2.000 Dollar pro metrischer Tonneneinheit (mtu) steigen könnte. Das Buy-Rating bleibt bestehen.
Die Analysten bezeichnen das weltweite Angebot aus Minen als „extrem begrenzt" und heben ihre Preisprognosen bis etwa 2028 deutlich an. Hinzu kommt eine geopolitische Komponente: Jüngste Ereignisse im Nahen Osten führten zu einer Preisdifferenzierung, bei der militärisches Wolframpulver sich vom Basisprodukt Ammoniumparawolframat (APT) abkoppelte.
Auch andere Analysten ziehen nach. Couloir Capital erhöhte sein Kursziel im laufenden Zyklus um über 150 Prozent – von 7,69 auf 19,30 kanadische Dollar. B. Riley Financial setzte sein Ziel bei 17 Dollar an. Der Analystenkonsensus lautet mittlerweile „Moderate Buy".
Sangdong startet Produktion
Der erste Lkw mit Erz hat das Sangdong-Werk verlassen. Die Verarbeitungsanlagen laufen planmäßig, die Kapazität soll schrittweise bis 2027 hochgefahren werden. Die Lagerstätte in der südkoreanischen Provinz Gangwon gilt als eine der weltweit bedeutendsten und hochgradigsten Wolfram-Vorkommen mit Reserven von 7,9 Millionen Tonnen.
Eine für 2027 geplante Phase-II-Erweiterung zielt darauf ab, die jährliche Kapazität auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen zu steigern. Neben Sangdong verfügt Almonty über weitere Projekte: die Panasqueira-Mine in Portugal, das Sangdong-Molybdän-Projekt sowie das Gertung Browns Lake-Projekt in den USA, das in der zweiten Jahreshälfte 2026 produktionsbereit sein könnte.
Am 19. März 2026 veröffentlicht Almonty die Quartalszahlen – ein Termin, den der Markt mit Spannung erwartet. Erstmals werden dann konkrete Finanzdaten vorliegen, die sowohl die gestiegenen Wolfram-Preise als auch den Produktionshochlauf in Sangdong widerspiegeln.
Institutionelle Investoren stocken massiv auf
Die Zahl der Fonds mit Positionen in Almonty stieg im vergangenen Quartal um über 55 Prozent auf 107. Besonders auffällig sind die Größenordnungen einzelner Engagements:
Van Eck Associates erhöhte seine Position im vierten Quartal um 13.294,7 Prozent auf 11,239 Millionen Aktien im Wert von rund 99 Millionen Dollar. Encompass Capital Advisors baute eine neue Position im Wert von 25,62 Millionen Dollar auf, Next Century Growth Investors stieg mit 16,345 Millionen Dollar ein. Auch First Eagle Investment Management erwarb laut SEC-Unterlagen im dritten Quartal erstmals Anteile.
Wolfram-Markt unter Druck
China kontrolliert schätzungsweise 75 bis 80 Prozent des weltweiten Angebots und verschärfte Ende 2025 die Exportbeschränkungen deutlich. Analysen von BMO Capital Markets zufolge kamen bestimmte chinesische Wolfram-Exporte in dieser Phase zeitweise vollständig zum Erliegen.
Der Wolfram-Preis legte 2025 um über 160 Prozent zu und setzt seinen Anstieg Anfang 2026 fort. Diese Angebotsverknappung rückt Produzenten außerhalb Chinas in den Fokus – ein Umstand, von dem Almonty direkt profitiert.
Operativer Erfolg entscheidet
Der weitere Kursverlauf hängt maßgeblich von der operativen Umsetzung im Jahr 2026 ab. Beobachter werden genau verfolgen, ob der Produktionshochlauf reibungslos verläuft und die angepeilten Mengen erreicht werden. Bei der starken mehrjährigen Kursperformance und dem erhöhten Kurs-Buchwert-Verhältnis bleibt wenig Spielraum für operative Rückschläge oder sinkende Wolfram-Preise. Die Zahlen am 19. März werden zeigen, ob Sangdong bereits messbare finanzielle Resultate liefert.
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