Almonty Aktie: Glanzleistung beflügelt!
Eine globale Versorgungskrise bei Wolfram und der operative Start der Sangdong-Mine sorgen für massive Dynamik bei diesem kanadischen Minenbetreiber. Das Analysehaus DA Davidson reagiert nun auf die veränderte Marktlage und schraubt das Kursziel deutlich nach oben. Doch was bedeutet das für die Bewertung des Unternehmens, das bereits eine Marktkapitalisierung von über 4 Milliarden Dollar erreicht hat?
Analysten sehen Wolfram-Engpass
DA Davidson hob das Kursziel für Almonty Industries von 18,00 auf 25,00 US-Dollar an und bestätigte die Kaufempfehlung („Buy“). Dieser Schritt, der erst vor 48 Stunden publiziert wurde, basiert weniger auf unternehmensspezifischen Einzelmeldungen als vielmehr auf einer fundamentalen Neubewertung des Gesamtmarktes.
Die Experten aktualisierten ihr Preismodell angesichts einer akuten Versorgungskrise im Wolfram-Sektor. DA Davidson geht davon aus, dass der Referenzpreis für das Metall kurzfristig die Marke von 2.000 US-Dollar pro Tonne überschreiten wird. Da das globale Minenangebot als extrem begrenzt gilt, hat das Analysehaus seine Preisannahmen bis ins Jahr 2028 signifikant nach oben korrigiert.
Vom Entwickler zum Produzenten
Zentral für die positive Einschätzung ist der operative Statuswechsel des Unternehmens. Das Sangdong-Projekt in Südkorea nahm im Dezember 2025 die kommerzielle Produktion auf. Die erste Erzlieferung hat die Anlage bereits verlassen, womit der offizielle Startschuss für den aktiven Bergbau gefallen ist.
Die Mine in der Provinz Gangwon verfügt über Reserven von 7,9 Millionen Tonnen und gilt als eines der weltweit bedeutendsten Vorkommen. Ein geplanter Ausbau (Phase II) soll die Kapazität bis 2027 auf 1,2 Millionen Tonnen Jahresdurchsatz erhöhen. Dieser Übergang vom Entwicklungsstadium hin zum cashflow-generierenden Produzenten wird vom Markt derzeit aktiv eingepreist.
China-Faktor treibt Preise
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Der makroökonomische Rückenwind für Almonty ist enorm. China kontrolliert schätzungsweise 75 bis 80 Prozent des weltweiten Wolfram-Angebots und hat Ende 2025 die Exportbeschränkungen verschärft. Dies führte laut BMO Capital Markets dazu, dass chinesische Exporte zeitweise komplett zum Erliegen kamen. In der Folge kletterte der Wolframpreis im Jahr 2025 um über 160 Prozent und setzt diesen Anstieg auch Anfang 2026 fort.
Zusätzlichen Druck erzeugt ein geplantes Verbot des US-Verteidigungsministeriums für Wolfram aus China, Russland und Nordkorea. Diese Regelung tritt am 1. Januar 2027 in Kraft und zwingt westliche Abnehmer bereits jetzt zur Diversifizierung ihrer Lieferketten. CEO Lewis Black bestätigte kürzlich, dass Kunden die erhöhten Preise angesichts des realen Mangels akzeptieren.
Institutionelle Investoren bauen Positionen aus
Das gestiegene Interesse spiegelt sich auch in der Aktionärsstruktur wider. Die Anzahl der investierten Fonds stieg im letzten Quartal um über 55 Prozent auf 107. Besonders auffällig agierte Van Eck Associates, das seine Beteiligung massiv ausbaute und nun 11,24 Millionen Aktien im Wert von rund 99 Millionen US-Dollar hält.
Die Aktie notiert aktuell bei 18,52 US-Dollar, was einem Anstieg von rund 860 Prozent innerhalb eines Jahres entspricht. Neben dem laufenden Betrieb in Sangdong treibt Almonty weitere Projekte voran, darunter eine Kapazitätserweiterung der Panasqueira-Mine in Portugal und Fortschritte beim Gentung Browns Lake Projekt in den USA.
Der nächste entscheidende Termin für Anleger ist der 19. März 2026. An diesem Tag legt Almonty seine Quartalszahlen vor. Dieser Bericht wird die ersten konkreten Finanzdaten liefern, die den kombinierten Effekt aus Produktionsstart und hohen Wolframpreisen sichtbar machen. Die weitere Kursentwicklung hängt nun maßgeblich davon ab, ob das Unternehmen den geplanten Produktionshochlauf im laufenden Jahr ohne operative Rückschläge umsetzen kann.
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