Almonty Aktie: Wachstum nachhaltig!
Eine sich verschärfende weltweite Angebotskrise bei Wolfram treibt die Analysten zu neuen Kursfantasien für den kanadischen Bergbaukonzern Almonty Industries. Nachdem die Produktion in der südkoreanischen Sangdong-Mine offiziell angelaufen ist, überbieten sich Experten mit Kaufempfehlungen. Doch wie viel Potenzial steckt angesichts chinesischer Exportbeschränkungen und geopolitischer Spannungen wirklich noch in dem Papier?
Analysten schrauben Erwartungen nach oben
Vergangene Woche hob DA Davidson das Kursziel für Almonty von 18 auf 25 US-Dollar an und bestätigte die Kaufempfehlung. Die Experten begründen diesen Schritt mit der akuten Verknappung auf dem Wolframmarkt. Sie erwarten, dass die Preise kurzfristig die Marke von 2.000 US-Dollar pro Tonne überschreiten. Auch langfristig bis etwa 2028 rechnen die Analysten mit deutlich höheren Basispreisen, da das weltweite Minenangebot stark limitiert bleibt.
Andere Institute ziehen nach und bewerten die Aktie neu. Couloir Capital steigerte den fairen Wert drastisch auf 19,30 Kanadische Dollar, während Oppenheimer und B. Riley Financial ihre Ziele auf 16 beziehungsweise 17 US-Dollar anhoben.
Produktionsstart trifft auf Angebotsdefizit
Operativ untermauert das Unternehmen die positiven Einschätzungen. In der Sangdong-Anlage in Südkorea, die als eines der weltweit bedeutendsten Wolframvorkommen gilt, hat der aktive Abbau begonnen. Die erste Lkw-Ladung Erz markierte kürzlich den Startschuss für die geplante kommerzielle Vollproduktion. Bis 2027 soll eine zweite Ausbauphase die jährliche Kapazität auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen steigern.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Almonty?
Dieser Hochlauf kommt für Almonty zu einem günstigen Zeitpunkt. China, das rund 75 bis 80 Prozent des weltweiten Angebots kontrolliert, hat seine Exportbeschränkungen Ende 2025 deutlich verschärft. In der Folge kletterte der Wolframpreis im vergangenen Jahr um über 160 Prozent und setzt diesen Trend Anfang 2026 fort. Zusätzlichen Preisdruck erzeugen jüngste Ereignisse im Nahen Osten, welche die Nachfrage nach rüstungstauglichen Wolframpulvern spezifisch anheizen.
Institutionelle Investoren greifen zu
Das verbesserte Marktumfeld lockt großes Kapital an. Die Zahl der institutionellen Fonds, die Almonty-Aktien halten, sprang im vergangenen Quartal um über 55 Prozent auf 107 an. Besonders auffällig agierte Van Eck Associates. Die Gesellschaft baute ihre Position extrem aus und hält nun über 11,2 Millionen Aktien mit einem Wert von rund 99 Millionen US-Dollar. Auch Encompass Capital Advisors und Next Century Growth Investors eröffneten millionenschwere neue Positionen.
Neben der Sangdong-Mine finanziert Almonty mit den kürzlich eingesammelten mehr als 219 Millionen US-Dollar an frischem Kapital weitere Projekte. Dazu zählen eine Kapazitätserweiterung der Panasqueira-Mine in Portugal sowie Fortschritte beim Gentung Browns Lake Projekt in den USA, das in der zweiten Jahreshälfte 2026 betriebsbereit sein könnte.
Die erste echte Bewährungsprobe für die gestiegene Bewertung steht bereits an. Am 19. März 2026 wird Almonty seine Quartalszahlen vorlegen. Dieser Bericht liefert die ersten konkreten Finanzdaten, die den Effekt der hohen Wolframpreise und den angelaufenen Produktionshochlauf widerspiegeln. Für die weitere Kursentwicklung wird entscheidend sein, ob das Unternehmen die angepeilten Fördermengen im Jahresverlauf planmäßig erreicht.
Almonty-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Almonty-Analyse vom 9. März liefert die Antwort:
Die neusten Almonty-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Almonty-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Almonty: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








