Die Allianz schließt 2025 mit einem operativen Rekordergebnis von 17,4 Milliarden Euro ab – ein Plus von 8,4 Prozent. Jetzt legt der Münchner Versicherungsriese nach: Ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 2,5 Milliarden Euro startet bereits im März 2026. Gleichzeitig steigt die Dividende um elf Prozent auf 17,10 Euro je Aktie. Doch der Ausblick für das laufende Jahr fällt überraschend vorsichtig aus.

Schaden- und Unfallversicherung treibt Gewinn

Besonders die Schaden- und Unfallversicherung erwies sich als Wachstumsmotor. Das operative Ergebnis sprang hier um fast 14 Prozent nach oben. Verantwortlich dafür: diszipliniertes Underwriting und eine deutlich geringere Belastung durch Naturkatastrophen im Vergleich zum Vorjahr. Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich auf 92,2 Prozent – ein Wert, der zeigt, wie profitabel das Tagesgeschäft läuft.

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Das bereinigte Ergebnis je Aktie kletterte um 12,5 Prozent auf 28,61 Euro. Unter dem Strich verblieb ein Überschuss von knapp 10,8 Milliarden Euro. Das Gesamtgeschäftsvolumen erreichte 186,9 Milliarden Euro.

Kapitalstärke auf Rekordhoch

Die Solvency-II-Quote – ein zentraler Indikator für die regulatorische Kapitalausstattung – verbesserte sich um zehn Prozentpunkte auf 218 Prozent. Dieser Wert signalisiert erheblichen finanziellen Spielraum und ermöglicht dem Konzern die großzügige Kapitalrückführung an die Aktionäre.

Alle zurückgekauften Aktien sollen bis Ende Dezember 2026 eingezogen werden. Dadurch sinkt die Gesamtzahl der ausstehenden Aktien dauerhaft, was den Gewinn je verbleibender Aktie rechnerisch stützt. Das Rückkaufprogramm läuft spätestens bis 31. Dezember 2026.

Gedämpfter Ausblick bremst Euphorie

Für 2026 stellt die Allianz ein operatives Ergebnis von 17,4 Milliarden Euro in Aussicht – mit einer Schwankungsbreite von plus oder minus einer Milliarde Euro. Das entspricht etwa dem Vorjahresniveau. Allerdings hat der Konzern seine Prognosen in der Vergangenheit im Jahresverlauf häufig angehoben. Der finale Geschäftsbericht am 13. März dürfte hier weitere Klarheit bringen, insbesondere zur Preisentwicklung und Schaden-Kosten-Quote. Die Hauptversammlung findet am 7. Mai 2026 in München statt.

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