Die Diskussion um Künstliche Intelligenz verunsichert Investoren in der Softwarebranche seit Monaten. Während manche fürchten, KI könne klassische Software-Geschäftsmodelle kannibalisieren, konkretisiert Nemetschek nun seine Strategie: Nicht Leuchtturmprojekte, sondern skalierbare Anwendungen über das gesamte Portfolio sollen den Unterschied machen.

Vom Labor in die Praxis

Julian Geiger, leitender KI-Manager bei Nemetschek, formuliert die zentrale Frage neu: Es gehe nicht mehr darum, ob KI funktioniere, sondern wie sie messbare Ergebnisse über ganze Bestände von Bauprojekten liefern könne. Der Münchner Bausoftware-Anbieter will den Wert der Technologie durch konsistente, unternehmensweite Resultate beweisen.

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Dieser Ansatz unterscheidet sich von vielen Wettbewerbern. Statt einzelne KI-Funktionen als Marketing-Highlight zu inszenieren, zielt Nemetschek auf die systematische Integration in bestehende Workflows. Die Baubranche müsse von der Phase der theoretischen Erkundung in die praktische Anwendung wechseln.

Strategische Kontinuität

Die Positionierung reiht sich nahtlos in die jüngste Kommunikation des Konzerns ein. Bereits am 28. Februar hatte Finanzvorständin Louise Öfverström erläutert, warum das Unternehmen KI als Chance begreift. Die aktuellen Ausführungen zur Skalierung liefern nun das operative Konzept zur strategischen Vision.

Für Anleger dürfte entscheidend sein, wie schnell Nemetschek die angekündigte Portfolio-weite Implementierung umsetzt. Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund ein Viertel an Wert verloren – auch weil der Markt das KI-Narrativ zunächst als Risiko interpretierte. Die konkretisierte Strategie könnte die Wahrnehmung drehen, wenn das Management die Versprechen mit Zahlen unterlegt.

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