Goldman Sachs hat zugeschlagen – und die Aixtron-Aktie explodierte am ersten Handelstag 2026 um über 13 Prozent. Die US-Investmentbank stockte ihre Beteiligung auf 7,12 Prozent auf und sendet damit ein klares Signal: Die Talfahrt ist vorbei. Nach monatelangem Druck durch China-Sorgen und Guidancekürzungen scheint das Smart Money nun auf eine Trendwende zu setzen.

Die wichtigsten Fakten:
- Goldman Sachs erhöht Stimmrechtsanteil auf 7,12 % (davon 5,05 % über Finanzinstrumente)
- Kurssprung von 13,20 % auf 19,59 Euro am 2. Januar 2026
- Auch UBS hat Position zuletzt auf rund 3,6 % ausgebaut
- Aktie notiert nun 36 % über 200-Tage-Durchschnitt

Institutionelle kaufen die Schwäche

Die Pflichtmitteilung vom 2. Januar enthüllte, was sich bereits Ende Dezember 2025 abspielte: Goldman Sachs baute eine Position von über 7 Prozent auf – teils über direkte Aktien (2,07 Prozent), mehrheitlich aber über Swaps und Optionen. Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Im Herbst 2025 hatte die "50-Prozent-Doktrin" Pekings die Aktie unter Druck gesetzt. Chinesische Chiphersteller sollten verstärkt lokale Ausrüster bevorzugen, was Aixtron im Oktober zu einer Guidancekorrektur zwang.

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Genau diese Schwächephase nutzten offenbar Großinvestoren für den Einstieg. Neben Goldman Sachs hat auch die Schweizer UBS ihre Anteile erhöht. Die Botschaft: Die geopolitischen Risiken sind eingepreist. Aixtrons technologische Führerschaft bei Galliumnitrid und Siliziumkarbid – Schlüsseltechnologien für E-Mobilität und Rechenzentren – bleibt intakt. Die Wachstumstreiber in USA und Europa sollen die China-Unsicherheiten kompensieren.

Charttechnik: Vor der Entscheidung

Mit dem Sprung über 19 Euro hat die Aktie wichtigen Boden gutgemacht. Die nächste Hürde liegt bei der psychologisch wichtigen 20-Euro-Marke. Ein Durchbruch würde das Chartbild nachhaltig aufhellen. Der RSI von 25 deutet allerdings auf eine technische Überhitzung hin – nach dem heftigen Anstieg sind kurzfristige Gewinnmitnahmen nicht ausgeschlossen.

Unter Analysten herrscht noch keine Einigkeit. Während Berenberg Kursziele von bis zu 21 Euro ausruft, bleibt JPMorgan mit einem Zielbereich von 13 bis 14 Euro deutlich skeptischer und verweist auf Margendruck.

Entscheidung fällt Ende Februar

Ende Februar dürften die vorläufigen Jahreszahlen für 2025 Klarheit bringen. Bis dahin wird der Kurs vor allem von institutionellen Käufen getrieben. Der Freitag hat gezeigt: Wenn große Player wie Goldman Sachs einsteigen, folgt der Markt. Ob das Momentum hält oder in Gewinnmitnahmen mündet, entscheidet sich in den kommenden Wochen.

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