Aixtron Aktie: Analysten sehen Potenzial
Aixtron rückt wieder in den Fokus der Anleger. Gleich zwei Schwergewichte der Finanzwelt haben den deutschen Maschinenbauer am Wochenende ins Rampenlicht gerückt und sehen erhebliches Aufwärtspotenzial. Ist das der Startschuss für eine nachhaltige Aufwärtsbewegung im Bereich der KI-Hardware?
- Doppeltes Upgrade: Bank of America und Barclays erhöhen ihre Kursziele deutlich.
- Top-Pick: BofA sieht Aixtron als Favoriten im europäischen Tech-Sektor.
- Status: Die Aktie notiert bei 20,40 Euro, Analysten sehen Luft bis 25 Euro.
Banken erhöhen den Druck
Im Zentrum der aktuellen Neubewertung stehen signifikante Updates, die für Gesprächsstoff sorgen. Nach einer volatilen Phase positionieren sich Barclays und die Bank of America (BofA) klar auf der Käuferseite. Die BofA hat Aixtron sogar zum „Top-Pick“ unter den europäischen Small- und Mid-Caps im Technologiebereich gekürt und veranschlagt ein Kursziel von 25,10 Euro.
Auch Barclays zieht nach, hebt das Ziel auf 25,00 Euro an und bestätigt das Rating „Overweight“. Der zentrale Treiber für diesen Optimismus ist die Rolle von Aixtron als „Schaufelverkäufer“ im KI-Markt. Die Experten erwarten, dass die Nachfrage nach Anlagen zur Produktion von Galliumnitrid (GaN) und Siliziumkarbid (SiC) ab 2026 deutlich anziehen wird. Diese Materialien sind für energieeffiziente Chips in modernen KI-Rechenzentren unerlässlich.
Institutionelles Vertrauen und Charttechnik
Das Vertrauen der Großinvestoren scheint intakt. So hält Goldman Sachs weiterhin eine Beteiligung von gut 7 Prozent an dem MDax-Konzern. Zwar gab der Kurs am Freitag um 1,69 Prozent auf 20,40 Euro nach, doch das Gesamtbild seit Jahresanfang bleibt mit einem Plus von 4,13 Prozent positiv.
Interessant ist die aktuelle technische Konstellation: Der Relative-Stärke-Index (RSI) notiert bei tiefen 25,1 Punkten. Ein solcher Wert deutet oft auf eine überverkaufte Situation hin und könnte im Zusammenspiel mit den positiven Analystenstimmen eine Gegenbewegung begünstigen. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch ist mit rund 4,5 Prozent zudem überschaubar, was die Chance auf einen Ausbruch erhöht.
Der Blick richtet sich auf den Februar
Die Vorschusslorbeeren der Analysten müssen nun durch operative Fakten bestätigt werden. Am 26. Februar 2026 öffnet Aixtron die Bücher und legt den Geschäftsbericht vor. Marktbeobachter achten hierbei besonders auf die Guidance für das Gesamtjahr 2026 und den Auftragseingang im Bereich der Leistungselektronik. Gelingt es der Aktie, die psychologisch wichtige Marke von 20 Euro zu verteidigen, liegt der nächste charttechnische Widerstand im Bereich von 21,50 bis 22,00 Euro.
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