Airbus Aktie: Aussichten glänzend!
Der europäische Flugzeugbauer hat 2025 insgesamt 793 Passagierjets ausgeliefert – vier Prozent mehr als im Vorjahr. Doch CEO Guillaume Faury musste sein ursprüngliches Ziel von 820 Maschinen Anfang Dezember auf rund 790 kappen. Der Grund: Mangelhafte Rumpfteile erforderten aufwendige Nacharbeiten an hunderten A320-Maschinen.
Die Probleme betrafen die Dicke der Verkleidungen über dem Cockpit und an beiden Seiten der Vordertüren. Bis Anfang Dezember waren die Mängel behoben – doch die verlorene Zeit ließ sich nicht mehr aufholen. Damit hat Airbus bereits zum dritten Mal in Folge sein ursprüngliches Auslieferungsziel verfehlt. 2024 waren es Lieferengpässe bei Triebwerken und Kabinenausstattungen, die nur 766 statt der anvisierten 800 Jets ermöglichten.
Was wurde ausgeliefert?
Den Löwenanteil bildeten mit 607 Maschinen die Mittelstreckenjets der A320neo-Familie samt der Langstreckenversion A321XLR. Hinzu kamen 57 Großraumjets vom Typ A350, 36 A330neo sowie 93 Exemplare des kleinsten Modells A220.
Die detaillierten Finanzzahlen zu Umsatz und Gewinn wird der Konzern erst am 19. Februar veröffentlichen.
Rekord-Auftragsbestand trotz Produktionsproblemen
Was bedeutet das für die Zukunft? An Nachfrage mangelt es jedenfalls nicht. Airbus verbuchte 2025 brutto 1.000 Neubestellungen für Passagier- und Frachtjets. Nach Abzug von Stornierungen blieben 889 neue Orders. Der Auftragsbestand erreichte Ende 2025 mit 8.754 Maschinen einen historischen Höchststand – so viele offene Bestellungen hatte der Konzern zum Jahresende noch nie.
Gemessen an den aktuellen Auslieferungszahlen reicht das Orderbuch für die kommenden elf Jahre. Faury plant allerdings, die Produktion in den nächsten Jahren deutlich auszuweiten.
Während Airbus trotz Qualitätsproblemen wächst, steckt Erzrivale Boeing seit Jahren in einer schweren Krise. Nach zwei tödlichen Abstürzen 2018 und 2019 häufen sich die Produktions- und Qualitätsmängel. Anfang 2024 verlor eine Boeing 737 Max im Flug ein türgroßes Rumpfteil – die Passagiere entgingen nur knapp einer Katastrophe. Seitdem steht der US-Konzern unter verschärfter Behördenaufsicht und darf die Produktion seines wichtigsten Modells nur nach staatlicher Genehmigung ausbauen.
Die Airbus-Aktie reagierte positiv: Im nachbörslichen Tradegate-Handel legte der Titel 0,68 Prozent auf 216,25 Euro zu.
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