Die US-Wohnungspolitik erlebt eine überraschende Wende – und ein spezialisierter Hypotheken-REIT profitiert direkt. Die AGNC Investment Corp. sieht sich durch eine präsidiale Anordnung zum Kauf von Hypothekenanleihen im Volumen von 200 Milliarden Dollar mit Rückenwind konfrontiert. Parallel sichert das Unternehmen seinen Aktionären mit einer Dividendendeklaration planbare Erträge.

Regierungsintervention stützt Bewertung

Der zentrale Treiber für die jüngste Kursentwicklung war eine Direktive von Präsident Donald Trump am 8. Januar 2026. Er wies die staatlich geförderten Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac an, bis zu 200 Milliarden Dollar an hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS) zu kaufen, um die Kreditkosten für Verbraucher zu senken.

Für AGNC Investment, dessen Geschäftsmodell auf leveraged Investments genau in diesen „Agency MBS“ basiert, ist diese Politik ein direkter Booster. Der staatliche Kaufdruck ließ die Kurse von Hypothekenanleihen steigen und die Renditen fallen. Die Spanne zwischen 30-jährigen Hypothekenzinsen und US-Staatsanleihen verengte sich um etwa 20 Basispunkte. Für bestehende Portfolios wie das von AGNC führt dies typischerweise zu einem sofortigen Anstieg des Buchwerts.

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Stabile Ausschüttung in volatiler Phase

Neben diesem makroökonomischen Impuls bietet AGNC seinen Anteilseignern planbare Erträge. Das Unternehmen deklarierte am 8. Januar eine monatliche Bardividende von 0,12 Dollar je Stammaktie für Januar 2026. Dies entspricht einer annualisierten Ausschüttung von 1,44 Dollar.

Berechnet auf den Schlusskurs vom Freitag bei 11,41 Dollar ergibt sich eine Dividendenrendite von etwa 12,6 %. Die aktuelle Ausschüttungsquote liegt bei 88,3 %, was darauf hindeutet, dass die Dividende durch die Erträge gedeckt ist – auch wenn die Spielräume eng sind.

Ausblick: Quartalszahlen als nächster Test

Die staatliche Unterstützung kommt in einer wichtigen Phase. AGNC Investment steht vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen für Q4 2025 am Montag, dem 26. Januar 2026, vor Börsenbeginn. Die Konsensschätzung liegt bei einem Gewinn je Aktie (EPS) von 0,37 Dollar. Zuvor könnte die Verbraucherpreisindex (CPI)-Daten am 13. Januar die allgemeine Zinserwartung und damit auch AGNCs Refinanzierungskosten beeinflussen.

Die langfristige Wirkung des Regierungsprogramms auf AGNC hängt von der Entwicklung der Nettozinsmarge ab. Während steigende Anleihekurse den Buchwert stützen, könnten deutlich niedrigere Renditen für neue Assets die künftige Ertragsspanne drücken, falls die Refinanzierungskosten nicht im gleichen Maße fallen. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen, wie das Unternehmen diesen Balanceakt meistert.

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