Adidas Aktie: Wichtige Rückendeckung
Nach einem schwierigen Jahresstart durch eine drastische Herabstufung erhält der Sportartikelriese aus Herzogenaurach Unterstützung. Die Schweizer Großbank UBS stellt sich gegen die jüngsten Unkenrufe und sieht in einem bestimmten Sneaker-Modell erhebliches Potenzial. Ist die massive Skepsis einiger Marktteilnehmer womöglich überzogen?
- UBS bestätigt "Buy"-Rating trotz Sektor-Sorgen.
- "Superstar"-Modell als neuer Wachstumstreiber identifiziert.
- Wichtiger Gegenpol zur pessimistischen Bank of America.
- Quartalszahlen folgen am 11. März 2026.
Analyst Robert Krankowski von der UBS ließ sich am Donnerstagmorgen nicht von der nervösen Marktstimmung anstecken. Er bestätigte seine Kaufempfehlung und verwies auf die ungebrochene Markenstärke, die im aktuellen, eher vorsichtigen Unternehmensausblick zu kurz komme. Hoffnungsträger ist dabei explizit das Geschäft mit den "Superstar"-Sneakern. Laut der Analyse dürfte dieses Segment weiter an Fahrt aufnehmen und wichtige Wachstumsimpulse liefern. An der Börse sorgte dies zumindest temporär für Aufatmen, auch wenn die Aktie den Handelstag gestern bei 162,40 Euro beendete.
Analystenstreit verunsichert Anleger
Die Bestätigung durch die Schweizer Großbank gewinnt ihre Relevanz vor allem durch den Kontrast zur jüngsten Nachrichtenlage. Erst Anfang Januar hatte die Bank of America für Aufsehen gesorgt, als sie die Papiere in einem seltenen Schritt gleich doppelt von "Buy" auf "Underperform" abstufte. Die US-Banker warnten vor einem Ende des langjährigen Booms bei Freizeit-Sportartikeln.
UBS und das Analysehaus Bernstein, das Adidas weiterhin als Branchenfavoriten bezeichnet, halten nun dagegen. Sie fokussieren sich auf die operative Resilienz des Unternehmens, insbesondere auf die erfolgreiche Lokalisierungsstrategie in China. Der Markt bleibt jedoch angesichts dieser widersprüchlichen Expertenmeinungen zerrissen, was sich auch im Kursverlust von knapp 33 Prozent auf Zwölfmonatssicht widerspiegelt.
Am 11. März 2026 zählen jedoch Fakten statt Meinungen. Dann legt der Konzern seine finalen Zahlen für 2025 und den detaillierten Ausblick für das laufende Jahr vor. Diese Prognose wird die entscheidende Indikation liefern, ob die operative Stärke ausreicht, um die strukturellen Sorgen der Bären endgültig zu widerlegen.
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