Der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach liefert ab. Am Freitag schoss die Aktie um 3,9 Prozent auf 149,15 Euro nach oben und setzte sich damit an die Spitze des DAX. Die Zahlen zum vierten Quartal übertrafen die Erwartungen der Analysten deutlich – sowohl beim Umsatzwachstum als auch bei der Rohertragsmarge.

Doch was steckt hinter diesem Kurssprung? Die DZ Bank zeigt sich beeindruckt von der Performance im Schlussquartal. Besonders die Rohertragsmarge konnte die Markterwartungen klar übertreffen. Das Unternehmen demonstriert damit, dass die Restrukturierungsmaßnahmen der vergangenen Monate Früchte tragen.

Milliarden für die Aktionäre

Ein weiterer Kurstreiber dürfte das angekündigte Aktienrückkaufprogramm sein. Adidas plant, eigene Papiere im Volumen von bis zu 1 Milliarde Euro zurückzukaufen. Ein klares Signal an den Kapitalmarkt: Das Management traut der eigenen Aktie weiteres Potenzial zu und will überschüssige Liquidität direkt an die Anteilseigner zurückgeben.

Der Zeitpunkt der Ankündigung kommt nicht von ungefähr. Nach den turbulenten Monaten mit dem Ausstieg aus dem Kanye-West-Geschäft und den damit verbundenen Abschreibungen scheint Adidas wieder in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen. Die operative Entwicklung stabilisiert sich, die Margen verbessern sich.

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DAX im Plus – Adidas vorneweg

Der deutsche Leitindex beendete den Freitag mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 24.539 Punkten. Damit konnte der DAX die herben Verluste vom Donnerstag teilweise wettmachen. Die Wochenbilanz fällt dennoch mit einem Minus von rund anderthalb Prozent negativ aus. Der turbulente Januar endet nahezu dort, wo er begonnen hat.

Neben Adidas zeigten sich auch SAP mit einem Kursplus von 3,6 Prozent und Brenntag mit einem Zuwachs von 2,7 Prozent stark. Am unteren Ende der DAX-Liste fanden sich Vonovia mit einem Minus von 0,9 Prozent sowie Volkswagen und Rheinmetall, die ebenfalls leichte Verluste hinnehmen mussten.

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