Der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach hat 2025 ein historisches Jahr abgeliefert. Mit einem Umsatz von 24,8 Milliarden Euro erwirtschaftete das Unternehmen so viel wie nie zuvor in seiner Geschichte. Währungsbereinigt bedeutet das ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis schoss um mehr als 700 Millionen Euro in die Höhe und erreichte 2,056 Milliarden Euro.

Besonders beeindruckend: Diese Zahlen wurden trotz widriger Umstände erzielt. Negative Währungseffekte belasteten die Bilanz mit über einer Milliarde Euro. Dazu kamen Turbulenzen durch die US-Zollpolitik. Vorstandschef Björn Gulden zeigte sich entsprechend zufrieden: Das Jahr sei deutlich besser verlaufen als zu Beginn erwartet.

Wie sieht die Margensituation aus?

Die Bruttomarge kletterte im Gesamtjahr auf 51,6 Prozent – ein Anstieg um 0,8 Prozentpunkte. Die operative Marge verbesserte sich sogar um 2,6 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent. Diese Entwicklung zeigt, dass das Unternehmen nicht nur mehr verkauft, sondern auch profitabler wirtschaftet.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Adidas?

Im vierten Quartal allein stieg der Umsatz von 5,97 auf 6,10 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis explodierte geradezu: Von mageren 57 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 164 Millionen Euro. Die Marke Adidas wuchs währungsbereinigt um 11 Prozent – ein zweistelliges Wachstum trotz schwieriger Rahmenbedingungen.

Milliarden für die Aktionäre

Ab Anfang Februar startet ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro. Die zurückgekauften Papiere sollen eingezogen werden, was den Gewinn je Aktie rechnerisch erhöht. Möglich macht das die für 2026 erwartete starke Cashflow-Generierung.

Die Börse reagierte prompt: Im Tradegate-Handel legte die Aktie nachbörslich um zwei Prozent zu und notierte zeitweise bei 147,70 Euro. Analysten hatten beim Gewinn mit weniger und beim Umsatz mit mehr gerechnet – die gemischte Reaktion blieb also zunächst moderat.

Das zweistellige Wachstum gelang in allen Märkten und Vertriebskanälen. Selbst unter Einbeziehung der Yeezy-Umsätze aus dem Vorjahr (rund 650 Millionen Euro) betrug das währungsbereinigte Plus noch 10 Prozent. Am 4. März folgen die endgültigen Geschäftszahlen samt Prognose für 2026.

Adidas-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Adidas-Analyse vom 29. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Adidas-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Adidas-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Adidas: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...