Investitionen in die Zukunft treffen auf einen angeschlagenen Aktienkurs. Während der Medizintechnikkonzern am Freitag operative Fortschritte in Irland meldet, blicken Anleger nervös auf den Kalender. Denn in der kommenden Woche entscheidet sich, ob der jüngste Abwärtstrend gestoppt werden kann oder ob neue Tiefststände drohen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:
* Expansion: Eröffnung eines neuen F&E-Zentrums in Dublin für 10 Millionen Euro.
* Termindruck: Quartalszahlen und Hauptversammlung am 5. Februar.
* Chartbild: Aktie notiert in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Tief.

Investition in die Zukunft

Ungeachtet der aktuellen Kursschwäche treibt Siemens Healthineers seine strategische Ausrichtung voran. Am heutigen Freitag eröffnete das Unternehmen offiziell ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum im irischen Dublin. Die Investitionssumme von rund 10 Millionen Euro fließt primär in die Bereiche Künstliche Intelligenz und Data Science.

Ziel ist die Weiterentwicklung der Atellica-Instrumentenfamilie, die weltweit für kritische Diagnosen bei Infektionskrankheiten und Krebs eingesetzt wird. Auch wenn diese Summe im Verhältnis zur Marktkapitalisierung gering erscheint, setzt der Konzern damit ein Zeichen für langfristiges Wachstum in Schlüsseltechnologien.

Der Blick auf die Charttechnik

Diese operative Zuversicht spiegelt sich im Aktienkurs derzeit kaum wider. Das Papier beendete den Handel heute bei 42,17 Euro und bewegt sich damit weiterhin in einem intakten Abwärtstrend. Auf Sicht von zwölf Monaten haben Anleger einen Wertverlust von über 23 Prozent hinnehmen müssen.

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Besonders kritisch ist die Nähe zum 52-Wochen-Tief bei 40,85 Euro. Der Abstand zu dieser wichtigen Unterstützungsmarke ist auf wenige Prozent zusammengeschmolzen. Dass die Aktie deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 46,19 Euro notiert, unterstreicht die momentane Dominanz der Bären.

Spannung vor dem „Super-Donnerstag“

Ob die charttechnische Unterstützung hält, dürfte sich am kommenden Donnerstag, dem 5. Februar 2026, entscheiden. An diesem Tag veröffentlicht der Konzern vorbörslich seine Zahlen für das erste Quartal, gefolgt von der ordentlichen Hauptversammlung. Analysten rechnen für das Gesamtjahr mit einem Gewinn von 2,34 Euro je Aktie, doch der Fokus liegt auf dem Ausblick und den aktuellen Margen.

Zusätzliche Brisanz erhält der Termin durch das makroökonomische Umfeld: Zeitgleich tagen die Europäische Zentralbank und die Bank of England zu ihren Zinsentscheiden, was die Volatilität im Gesamtmarkt erhöhen könnte.

Für Anleger wird der 5. Februar zur entscheidenden Bewährungsprobe. Sollten die Quartalszahlen enttäuschen, droht ein unmittelbarer Test des Jahrestiefs bei 40,85 Euro. Nur wenn das Management auf der Hauptversammlung überzeugende Argumente für eine Trendwende liefert, besteht die Chance auf eine nachhaltige Bodenbildung.

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