Nach einer schmerzhaften Talfahrt sendet der Sportartikelhersteller endlich positive Signale. Mit überraschend starken vorläufigen Zahlen und der Ankündigung eines Aktienrückkaufs stemmt sich der Konzern gegen den negativen Trend der letzten Monate. Doch reicht dieser Impuls für eine nachhaltige Bodenbildung?

  • Überraschung: Währungsbereinigt zweistelliges Umsatzwachstum im vierten Quartal.
  • Maßnahme: Start eines Aktienrückkaufprogramms angekündigt.
  • Reaktion: Die Aktie legte am Freitag um 3,94 % auf 149,15 Euro zu.
  • Termin: Detaillierte Zahlen folgen am 4. März 2026.

Operative Wende zum Jahresende

Adidas gelang im vierten Quartal 2025 ein bemerkenswerter Endspurt. Den vorläufigen Daten zufolge stiegen nicht nur die Umsätze währungsbereinigt im zweistelligen Bereich, auch die Profitabilität verbesserte sich spürbar. Verantwortlich hierfür sind Fortschritte in den Bereichen Vertrieb und Kostenmanagement sowie eine optimierte Sortimentsgestaltung.

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Diese operative Stärke kommt für viele Marktbeobachter überraschend, da das Umfeld durch veränderte Konsumgewohnheiten und den harten Konkurrenzkampf mit Rivalen wie Nike und Puma extrem herausfordernd bleibt.

Vertrauensbeweis durch Aktienrückkauf

Um die Zuversicht in die eigene finanzielle Stärke zu unterstreichen, kündigte das Management ein Aktienrückkaufprogramm an. Dieser Schritt wird an der Börse oft als Signal gewertet, dass die Führungsetage das eigene Unternehmen als unterbewertet betrachtet.

Ein Blick auf den Chart verdeutlicht die Notwendigkeit dieser Maßnahmen: Auf Sicht von zwölf Monaten verlor das Papier rund 42,50 % an Wert. Mit einem Schlusskurs von 149,15 Euro am Freitag notiert die Aktie weiterhin in Schlagdistanz zum erst kürzlich markierten 52-Wochen-Tief bei 143,50 Euro. Der jüngste Kurssprung deutet jedoch darauf hin, dass Anleger bereit sind, positive Nachrichten wieder zu honorieren.

Die wirkliche Bewährungsprobe steht am 4. März 2026 an. Dann präsentiert Adidas die finalen Jahresergebnisse und, noch wichtiger, den strategischen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Erst diese Prognose wird zeigen, ob das aktuelle Momentum ausreicht, um den langfristigen Abwärtstrend dauerhaft zu brechen.

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