Abivax hat am vergangenen Samstag auf dem ECCO-Kongress 2026 frische klinische Daten zu seinem zentralen Wirkstoffkandidaten Obefazimod vorgelegt. Die Ergebnisse belegen erstmals eine duale entzündungshemmende und antifibrotische Wirkung in präklinischen Modellen. Kann dieser wissenschaftliche Fortschritt das Vertrauen der Anleger nach den jüngst dementierten Übernahmegerüchten nachhaltig stärken?

Sicherheitsprofil und Finanzlage

Neben den neuen Wirkmechanismen präsentierte das Unternehmen eine umfassende Sicherheitsanalyse der Phase-3-Induktionsstudien (ABTECT). Bei der Untersuchung von 1.272 Patienten entsprach die Rate schwerwiegender unerwünschter Ereignisse in der Obefazimod-Gruppe dem Niveau der Placebo-Gruppe. Diese Daten sind ein wesentlicher Baustein für das Risikoprofil des Medikaments auf dem Weg zur möglichen Marktzulassung.

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Finanziell sieht sich das Unternehmen für die kommenden Schritte gerüstet. Trotz eines Nettoverlusts von 254,1 Millionen Euro in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 verfügte Abivax zum Ende des Berichtszeitraums über liquide Mittel von rund 590 Millionen Euro. Damit ist der operative Betrieb bis in das vierte Quartal 2027 hinein finanziert.

Strategischer Ausblick und Analystenstimmen

Nachdem das Management im Januar Berichte über ein angebliches Übernahmeinteresse von Eli Lilly offiziell zurückgewiesen hatte, konzentriert sich der Markt wieder auf die klinischen Fortschritte. Analysten von Investmentbanken wie Morgan Stanley und BTIG bewerteten die Aussichten im Vorfeld der aktuellen Daten positiv und nannten Kursziele in einer Spanne zwischen 131 und 150 US-Dollar.

Die nächste entscheidende Phase für die Aktie beginnt Ende Juni 2026. Zu diesem Zeitpunkt wird das Unternehmen die Top-Line-Daten aus der Phase-3-Erhaltungsstudie mit Obefazimod veröffentlichen, welche über die langfristige Wirksamkeit des Kandidaten entscheiden.

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