AB InBev Aktie: Profitabilität überzeugt
Der Brauereiriese Anheuser-Busch InBev blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und setzt verstärkt auf Profitabilität statt auf reines Volumenwachstum. Mit einer deutlichen Dividendenerhöhung und einem optimistischen Ausblick auf sportliche Großereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft will der Konzern die Dynamik hochhalten. Doch reicht das aus, um den starken Lauf der Aktie weiter zu befeuern?
AB InBev konnte im vergangenen Jahr trotz eines leichten Rückgangs der Absatzmengen die Ertragskraft steigern. Das bereinigte EBITDA kletterte um 4,9 Prozent, während das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) um 6 Prozent zulegte. Besonders die Strategie, margenstarke Produkte jenseits des klassischen Biers zu forcieren, zeigt Wirkung: Das „Beyond Beer“-Portfolio wuchs um 23 Prozent, während alkoholfreie Biere sogar ein Plus von 34 Prozent verzeichneten.
Digitale Plattform als Wachstumsmotor
Ein wesentlicher Treiber für die Effizienzsteigerung ist die hauseigene B2B-Plattform BEES. Das Handelsvolumen auf diesem digitalen Marktplatz stieg massiv um 61 Prozent auf 3,5 Milliarden US-Dollar. Durch die Digitalisierung der Vertriebswege gelingt es dem Konzern offenbar, die operativen Margen stabil zu halten und die Kundenbindung zu stärken. Im vierten Quartal sank der Absatz zwar um 1,5 Prozent, was jedoch weniger dramatisch ausfiel als von Marktbeobachtern im Vorfeld befürchtet.
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Höhere Dividende und Ausblick auf 2026
Die Aktionäre werden an der positiven Entwicklung direkt beteiligt. Der Vorstand schlägt eine Gesamtdividende von 1,15 Euro pro Aktie vor, was einer Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Parallel dazu setzt das Unternehmen sein sechs Milliarden US-Dollar schweres Aktienrückkaufprogramm fort, von dem bis Anfang Februar bereits rund 635 Millionen US-Dollar umgesetzt wurden.
Für das laufende Jahr 2026 strebt AB InBev ein organisches EBITDA-Wachstum zwischen 4 und 8 Prozent an. Der Konzern setzt dabei vor allem auf das Momentum durch die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft, die traditionell den globalen Konsum ankurbelt. Mit einem Kursplus von rund 22,5 Prozent seit Jahresbeginn notiert die Aktie aktuell nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 67,48 Euro. Da der Relative-Stärke-Index (RSI) mit 70,3 jedoch einen technisch leicht überkauften Zustand signalisiert, wird für den weiteren Trend entscheidend sein, ob die kommenden Absatzzahlen die Wachstumsziele bestätigen können.
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