In der Welt der Erneuerbaren Energien knistert es gewaltig: Für den norwegischen Wasserstoff-Pionier Nel ASA rückt der Tag der Abrechnung unaufhaltsam näher. Am 26. Februar 2026 wird das Management in Oslo die Karten aufdecken und die Bilanz für das vierte Quartal sowie das gesamte vergangene Geschäftsjahr präsentieren. Für Anleger ist dieser Termin die Stunde der Wahrheit nach einer langen, schmerzhaften Durststrecke am Aktienmarkt.

Auftragsflaute oder erhoffte Trendwende?

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Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Auftragsbüchern, die zuletzt eher an eine windstille See erinnerten. Nachdem das Neugeschäft im dritten Quartal 2025 um sage und schreibe 64 Prozent eingebrochen war, dürstet der Markt nun nach einem kräftigen Lebenszeichen. Visionen allein reichen nicht mehr aus, um die tief verunsicherten Investoren bei Laune zu halten. Gefragt sind handfeste Verträge und Projekte, die tatsächlich die finale Investitionsentscheidung erreichen. Nur ein deutliches Plus bei den Neubestellungen kann beweisen, dass die Wasserstoff-Revolution kein bloßes Luftschloss bleibt.

Der rettende Anker: Innovation und EU-Millionen

Finanziell bleibt die Lage derweil ein riskanter Drahtseilakt. Analysten stellen sich bereits auf ein negatives Ergebnis je Aktie von etwa -0,06 bis -0,07 NOK ein. Doch der eigentliche Hoffnungsträger versteckt sich im Ausblick auf die kommenden Monate. Eine neue, hocheffiziente Elektrolyseur-Plattform soll die Systemkosten drastisch senken und Nel den nötigen technologischen Vorsprung sichern. Dank einer kräftigen Finanzspritze des EU-Innovationsfonds über 135 Millionen Euro stehen die Zeichen zumindest theoretisch auf Expansion, um die Kapazitäten auf bis zu 4 GW hochzufahren.

Ein nervenaufreibendes Finale für Aktionäre

An der Börse gleicht der Kursverlauf momentan einer Fahrt im dichten Nebel. Bei Notierungen um 0,18 Euro ist das Papier massiv unter die Räder gekommen und verharrt in einer zähen Seitwärtsbewegung. Die kommenden Zahlen am 26. Februar könnten entweder als Brandbeschleuniger für den weiteren Abverkauf wirken oder endlich den lang ersehnten Boden bilden.

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