Während die AB InBev-Aktie zuletzt kräftig unter Druck geriet, schallen den Anlegern aus den Research-Abteilungen der großen Banken unvermindert optimistische Signale entgegen. Gleich mehrere Häuser bekräftigen ihre Kaufempfehlungen und sehen erhebliches Kurspotenzial. Doch was steckt hinter dieser Zuversicht angesichts rückläufiger Umsätze?

Analysten feuern Kaufsignale

Die Stimmung unter den Marktbeobachtern könnte kaum besser sein: Zehn Brokerhäuser empfehlen den Titel des Brauereiriesen einstimmig zum Kauf. Sechs vergeben ein "Buy", drei sogar ein "Strong Buy"-Rating. Besonders bemerkenswert: Die Investmentbank Goldman Sachs erhöhte ihr Kursziel deutlich von 70,10 auf 88,00 US-Dollar, während BNP Paribas sogar auf "Strong Buy" hochstufte.

Das durchschnittliche Kursziel von 71,50 US-Dollar impliziert ein Aufwärtspotenzial von über 14 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau. Eine klare Ansage der Experten, die trotz jüngster Schwächephasen an die langfristige Wertschöpfungskraft des Unternehmens glauben.

Premium-Marken als Rettungsanker

Die Analysten-Euphorie speist sich aus den jüngsten Quartalszahlen, die trotz gemischter Signale Hoffnung machen. Zwar musste AB InBev im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang von 2,1 Prozent auf 15 Milliarden US-Dollar hinnehmen - vor allem getrieben durch Schwächen auf den wichtigen Märkten China und Brasilien.

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Doch der Konzern setzt erfolgreich auf Qualität statt Quantität: Durch geschicktes Revenue Management und den Fokus auf Premium-Marken gelang ein organisches Umsatzplus von 3 Prozent. Noch beeindruckender fiel die EBITDA-Steigerung von 6,5 Prozent aus. Die Strategie der "Premiumisierung" trägt offenbar Früchte.

Digitale Offensive zeigt Wirkung

Besonders dynamisch entwickeln sich zwei Zukunftsfelder: Der Non-Alcohol-Beer-Bereich legte um satte 33 Prozent zu, während die digitale B2B-Plattform BEES ihren Handelsumsatz um 63 Prozent auf 785 Millionen US-Dollar steigerte. Diese Wachstumsmotoren könnten die traditionellen Volumenschwächen langfristig kompensieren.

Technisch gesehen zeigt die Aktie nach einem Rückgang von über 9 Prozent innerhalb eines Monats zwar kurzfristige Schwäche, doch die fundamentale Story bleibt intakt. Das Unternehmen bekräftigte seine Prognose für ein EBITDA-Wachstum zwischen 4 und 8 Prozent im Gesamtjahr 2025.

Kann der Brauereigigant die Analystenhoffnungen erfüllen und die jüngste Talfahrt beenden? Die Antwort darauf könnte das dritte Quartal liefern, dessen Ergebnisse Ende Oktober erwartet werden.

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