Der Markt für US-Krypto-Spot-Fonds hat am vergangenen Freitag eine belastende Phase der Kapitalabflüsse beendet. Mit einem Nettozufluss von rund 88 Millionen US-Dollar gelang es dem Sektor, eine dreitägige Negativserie zu stoppen. Trotz der jüngsten Marktunruhe deutet diese Entwicklung auf eine vorsichtige Neupositionierung institutioneller Akteure hin.

BlackRock und Fidelity führen das Feld

Der jüngste Kapitalzufluss markiert einen deutlichen Kontrast zu den vorangegangenen Tagen, an denen Anleger insgesamt mehr als 400 Millionen US-Dollar aus dem Sektor abzogen. Während vor allem Produkte von BlackRock und Fidelity mit Zuflüssen von 64,5 beziehungsweise 23,6 Millionen US-Dollar profitierten, zeigte sich auch bei Grayscale punktuelle Stärke. So verzeichnete der Bitcoin Mini Trust bereits Mitte der Woche gegen den allgemeinen Trend ein Plus von rund 36 Millionen US-Dollar.

Dennoch bleibt die Lage im größeren Kontext angespannt. In den vergangenen fünf Wochen zogen Investoren insgesamt etwa 3,8 Milliarden US-Dollar aus den US-Spot-Produkten ab. Doch reicht dieser kurzfristige Impuls aus, um das Vertrauen der institutionellen Anleger nachhaltig zurückzugewinnen? Marktbeobachter führen die vorangegangene Verkaufsphase vor allem auf ein striktes Risikomanagement der Institutionen und die anhaltende makroökonomische Unsicherheit zurück.

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Strategische Käufe der Großhalter

Während der breite Markt zuletzt unter Verkaufsdruck stand, verfolgen Großinvestoren offenbar eine eigene Strategie. Seit Dezember 2025 haben große Adressen ihre Bestände um 236.000 Einheiten der zugrunde liegenden Kryptowährung aufgestockt. Dies geschah in einem Umfeld, in dem der Kurs der Grayscale-Anteile deutlich nachgab: Am Freitag schloss der Titel bei 52,81 US-Dollar, was einem Minus von rund 24,7 Prozent seit Jahresbeginn entspricht.

Mit einem verwalteten Gesamtvermögen von 85,31 Milliarden US-Dollar kontrolliert der Sektor der US-Spot-Fonds nun etwa 6,3 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von Bitcoin. Grayscale behauptet sich in diesem Wettbewerb weiterhin mit seinem Haupt-Trust, auch wenn die Kostenquote von 1,50 Prozent den Druck durch günstigere Konkurrenzprodukte hochhält. Die jüngsten Zuflüsse signalisieren jedoch eine erste Stabilisierung nach der fünfwöchigen Korrekturphase.

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