Zinzino pusht die internationale Expansion: Die Schweden haben die Übernahme des US-Direktvertrieblers It Works! abgeschlossen und gleichzeitig vorläufige Jahreszahlen vorgelegt, die ein Umsatzplus von 51 Prozent ausweisen. Die Aktie reagiert verhalten – zu Recht?

30-Millionen-Deal öffnet US-Markt

Am 26. Januar 2026 machte Zinzino den Zusammenschluss mit It Works! offiziell. Der Deal hat ein Volumen von 30 Millionen US-Dollar und wurde als reine Aktientransaktion strukturiert.

Das Management erwartet durch die Integration Synergien und zusätzliche Erlöse von über 60 Millionen US-Dollar für 2026. Die Übernahme markiert den entscheidenden Einstieg in den nordamerikanischen Markt. Zinzino hatte bereits Ende 2025 mit der Akquisition von Sanki und einem 35-Prozent-Anteil an Xion International eine Reihe strategischer Zukäufe getätigt.

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Starkes Wachstum, aber Margendruck im vierten Quartal

Die vorläufigen Zahlen für 2025 zeigen ein dynamisches Wachstum:

  • Gesamtumsatz 2025: 296 Millionen Euro – ein Plus von 51 Prozent
  • Viertes Quartal: Umsatzanstieg von 46 Prozent, auf dem Niveau des dritten Quartals
  • EBITDA-Marge Q3: 13,6 Prozent bei 69,4 Millionen Euro Umsatz

Analysten von Carlsquare Equity Research (Niklas Elmhammer, Markus Augustsson) haben ihre Umsatzprognosen für 2026 nach der It Works!-Integration angehoben. Gleichzeitig warnen sie vor einer niedrigeren EBITDA-Marge im Schlussquartal 2025. Gründe sind höhere Marketingausgaben, Währungseffekte und Transaktionskosten im Zuge der M&A-Aktivitäten.

Markt bleibt skeptisch

Am 29. Januar 2026 notiert die Zinzino-Aktie bei 13,64 Euro und gibt leicht um 0,15 Prozent nach. Anleger scheinen die kurzfristige Verwässerung durch die aktienbasierte Übernahme und die Integrationskosten gegen das langfristige Umsatzpotenzial der US-Aktivitäten abzuwägen.

Der strategische Fokus liegt klar auf Skalierung. Mittelfristig strebt das Unternehmen Margenverbesserungen an, auch wenn die laufenden Integrationsprozesse zunächst auf die Profitabilität drücken. Die vollständigen Jahreszahlen dürften zeigen, ob die aggressive Wachstumsstrategie auch operativ Früchte trägt.

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