Während der breite Kryptomarkt unter Druck steht, fällt XRP Anfang Februar 2026 auf ein neues 9-Monats-Tief. Doch hinter den fallenden Kursen verbirgt sich eine interessante Divergenz: Während der Preis nachgibt, zeigen Daten, dass institutionelle Investoren und Großanleger die Korrektur offenbar gezielt zum Nachkauf nutzen.

Makroökonomischer Gegenwind und Saisonalität

Der Token notiert aktuell im Bereich von 1,60 USD und hat damit seit Jahresbeginn rund 14 Prozent an Wert verloren. Verantwortlich für diesen Rückgang ist primär die hohe Korrelation mit Bitcoin, die laut Analysen derzeit bei etwa 87 Prozent liegt. Wenn der Marktführer hustet, bekommt XRP eine Grippe. Hinzu kommen makroökonomische Sorgen: Neue Entwicklungen in der Führung der US-Notenbank Fed haben die Erwartung geschürt, dass die Zinsen länger hoch bleiben könnten, was Risiko-Assets generell belastet.

Zudem kämpft XRP gegen historische Muster an. Der Februar gilt statistisch als schwieriger Monat für die Kryptowährung, mit einer durchschnittlichen Rendite von minus 5 Prozent. Der aktuelle Rutsch auf das 52-Wochen-Tief von 1,61 USD bestätigt diesen saisonalen Trend eindrucksvoll.

Institutionelle Anleger greifen zu

Trotz der düsteren Charttechnik zeichnet sich auf der Nachfrageseite ein anderes Bild ab. Exchange Traded Funds (ETFs) verzeichnen weiterhin Nettozuflüsse. Allein am 30. Januar 2026 flossen laut Marktdaten fast 16,8 Millionen USD in XRP-ETFs.

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Die Zuflüsse verteilten sich dabei auf mehrere Anbieter:
* 21Shares TOXR ETF: 8,19 Mio. USD
* Bitwise XRP ETF: 3,91 Mio. USD
* Canary XRP ETF: 2,79 Mio. USD
* Franklin XRPZ ETF: 1,90 Mio. USD

Seit der Zulassung im November 2025 hat der gesamte Sektor bereits über 1,3 Milliarden USD eingesammelt. Auch am Terminmarkt bleiben die Positionen stabil, was darauf hindeutet, dass Händler ihre Positionen eher umschichten als panikartig liquidieren.

Wale antizipieren Bodenbildung

Neben den ETF-Käufern sind auch sogenannte "Wale" aktiv. Adressen, die mehr als eine Milliarde XRP halten, haben ihre Bestände seit Anfang Januar von 23,35 Milliarden auf 23,49 Milliarden Token aufgestockt. Dieses Akkumulationsverhalten unterscheidet sich deutlich vom Vorjahr, als Großanleger erst Ende Februar aktiv wurden. Marktbeobachter werten dies als Indiz dafür, dass kapitalstarke Adressen das aktuelle Niveau als attraktive Einstiegsgelegenheit betrachten.

Blick auf die Charttechnik

Die technische Situation bleibt angespannt, solange sich der Kurs im aktuellen Abwärtskanal bewegt. Entscheidend für die weitere Entwicklung wird nun sein, ob die Unterstützungszone zwischen 1,55 USD und 1,69 USD hält. Sollte der Verkaufsdruck der Börsenzuflüsse – die seit Mitte Januar gestiegen sind – nachlassen und die institutionelle Nachfrage konstant bleiben, liegt der erste wichtige Widerstand für eine Erholung bei 1,97 USD.

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